Vergleichsweise gross und zusammenhängend: Das Tägernauer Holz mitten im Siedlungsgebiet des Zürcher Oberlands. Fotos: Google Maps

Vorerst keine Deponie im Tägernauer Holz

Der Zürcher Kantonsrat hat die Deponie-Pläne im Wald von Gossau weit in die Zukunft verschoben, schreibt die «NZZ». Ausserdem in der Presse: Drohnen und der neue Thuner Zonenplan.

Im Tägernauer Holz im Zürcher Oberland plante der Regierungsrat für eine Schlacken-Deponie 10 Hektaren Wald zu roden. (Siehe Hochparterre 8/19) Seit 2009 figuriert der Wald als Deponiestandort im Richtplan. Anwohner der betroffenen Gemeinden wehrten sich, eine Petition zur Rettung des Waldes fand zahlreiche Unterzeichner. Nun verschiebt der Zürcher Kantonsrat die Deponie-Pläne weit in die Zukunft. Er nimmt damit einen Vorstoss der Bürgerlichen auf: Der Richtplaneintrag bleibt zwar bestehen, aber die konkrete Realisierung wird um Jahrzehnte verzögert. Damit verbunden sei die Hoffnung, dass die Deponie aufgrund schrumpfender Schlackenmengen gar nicht mehr nötig sein wird, schreibt die «NZZ». Der Antrag der Grünen auf Streichung der Deponie sei chancenlos gewesen.

Weitere Meldungen:

– Ab Freitag kann sich die Bevölkerung zum neuen Thuner Zonenplan und Baureglement äussern. Die «BZ» fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

– 100 Millionen Franken investiert die Besitzerin Swiss Life in das Zürcher Manor-Haus. Die Nutzung wird sich stark verändern, informiert der «Tages-Anzeiger».

– In Zürich tüfteln Forscher am Prototyp einer faltbaren Drohne für Katastropheneinsätze. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Eine Aula in Interlaken soll für rund 18 Millionen Franken saniert und erweitert werden. Das Siegerprojekt kommt von Buchner Bründler Architekten aus Basel, schreibt die «BZ».

– Vor 20 Jahren wurde der längste Schmalspur-Tunnel der Welt zwischen Klosters und Lavin feierlich eröffnet; der Vereinatunnel. Die «Südostschweiz» widmet ihm eine Bildstrecke.

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