Wiener Teeraum mit «fernöstlicher» Aussicht – Josef Franks «Neues Wohnen» im Haus Beer um 1931, dokumentiert durch eine zeitgenössische Fotografie. (Bild: MAK / Julius Scherb) Fotos: MAK / Julius Scherb

Vordenker einer liberalen Moderne

Das Museum für angewandte Kunst in Wien widmet dem Architekten Josef Frank eine Einzelschau mit Bezug zur Gegenwart. Die «NZZ» berichtet.

Josef Frank verkörperte die architektonische Moderne und ihre Selbstkritik in Personalunion, schreibt die «NZZ». Das Museum für angewandte Kunst in Wien widmet dem vielseitigen Architekten eine Einzelschau mit Bezug zur Gegenwart. Die Schau wolle sich der Komplexität der Persönlichkeit Franks annehmen. Es handle sich um keine Werkschau, eher um eine geistige Auseinandersetzung mit Architektur, meint die «NZZ» und schliesst: «Frank, Vordenker einer liberalen Moderne, als sich die Bauten seiner Zeitgenossen zum Dogma zu verfestigen drohten, bleibt bis heute lebendig und lesbar. Auch dann, wenn Stilgeschichte nicht mehr en vogue ist und handwerkliches Wissen ebenso verloren geht wie die gesellschaftspolitische Agilität des Architekten.»

Weitere Meldungen:


– «Wohnungsnot macht erfinderisch»: Die «NZZ» erklärt, was Immobilienverwalter von Mietinteressenten alles zugeschickt bekommen und worauf sie wirklich achten.

– Bauaufträge, die keiner haben will: Zürcher Baudirektion bricht zwei Ausschreibungen ab, berichtet die «NZZ».

– «Wer, wenn nicht wir, kann neue Ideen umsetzen?»: René Zahnd, seit Anfang Jahr Chef der Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site, im Interview mit der «NZZ».

– Die Umsetzung der Zweitwohnungsgesetz landet zum Leidwesen aller Beteiligten in der totalen Konfusion, schreibt «24heures».

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen