Visualisierung eines der drei geplanten Türme auf dem Bernapark-Areal.

Von alter Fabrik zur Kleinstadt

Hans-Ulrich Müller möchte eine alte Kartonfabrik in Deisswil zu einem eigenen Mikrokosmos umbauen. Der «Bund» berichtet. Ausserdem in der Presse: Das grösste Stadion der Welt und Streikwelle in der Baubranche.

Für Hans-Ulrich Müller ist der Umbau der alten Kartonfabrik in Deisswil BE in ein Arbeits- und Wohnquartier zu einem Lebensprojekt geworden, berichtet der «Bund» heute. Zusammen mit dem Architekturbüro Aebi & Vincent hat Müller vier mögliche Bauetappen für den Bernapark ausgearbeitet. Diese sehen diverse Neubauten auf dem Areal vor, weitere Aufstockungen und drei neue Hochhäuser am Nordende des Areals. Heute stehen an dieser Stelle Baracken und Nebengebäude der früheren Fabrik. Die drei Türme sollen 12, 15 und 23 Geschosse hoch gebaut und mehrheitlich zum Wohnen genutzt werden. Im Endzustand würde der Bernapark dann 1900 bis 2500 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 2500 Arbeitsplätze zählen. Der Gemeinderat stehe grundsätzlich hinter den Ausbauplänen, sagt Lorenz Hess, Gemeindepräsident von Stettlen. Doch die Frage, ob beim Bernapark Hochhäuser gebaut werden sollen, müsse die Bevölkerung beantworten. Dafür werde es nächstes Jahr eine öffentliche Mitwirkung zur Ortsplanungsrevision geben.

Weitere Meldungen:

– «Die Banalität des Monumentalen»: In Nürnberg sollte einmal das grösste Stadion der Welt entstehen. Vom Grössenwahn der Nazis bleibt ein verseuchter See, schreibt die «NZZ» heute.

– «Baumeister provozieren Streikwelle»: Der Branchenverband liebäugelt damit, den Ende 2022 auslaufenden Gesamtarbeitsvertrag nicht zu verlängern. Die Gewerkschaften werden das allerdings nicht kampflos hinnehmen. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Bauarbeiten Freie Strasse»:Die Sanierung des unteren Abschnitts wird ein Dreivierteljahr später fertig als geplant. Im Herbst 2024, informiert die «Basler Zeitung».

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