Vor 50 Jahren wie heute ein Thema: Wie sieht die Zukunft der Bahnhofstrasse aus? (Archivbild Werner Huber) Fotos: Werner Huber

Vision Bahnhofstrasse 2014

Der «Tages-Anzeiger» stellte sich vor 50 Jahren in einem Artikel vor, wie sich die Bahnhofstrasse heute, im Jahr 2014, präsentieren würde.

Der «Tages-Anzeiger» stellte sich vor 50 Jahren in einem Artikel vor, wie sich die Bahnhofstrasse heute, im Jahr 2014, präsentieren würde: «Nicht das Tram, sondern ein sogenannter B-Lift verkehrt mitten auf der Bahnhofstrasse. Ein «magnetisches System, das die Sessel von jedem Einstieg zur Transportschiene hebt». Die Schienen verlaufen in fünf Meter Höhe bis zum See und dienen gleichzeitig als Lager für die Glasüberdachung der Bahnhofstrasse. Unter dem Boden verkehrt die U-Bahn», stellte sich der «Tages-Anzeiger» vor 50 Jahren die Zukunft vor. In der «Überwindung des Autofimmels» sah die Zeitung den Grund für das «glanzvolle Überleben» der Bahnhofstrasse. «Man kann sich das heute kaum noch vorstellen; aber es gab eine Zeit, da auch die Schweizer, da auch die Zürcher, diese sparsamsten Hausväter auf Gottes lieber Erde, dem Irrsinn huldigten, dass jeder erwachsene Staatsbürger ein eigenes Transportmittel besitzen und fahren müsse», hiess es im Artikel. Kühle Überlegung und Gemeinsinn seien abhandengekommen, sodass man ganze Städte zerstörte, nur um Platz für diese grotesken Blechbüchsen zu schaffen.

Weitere Meldungen:


– Die «Salle del Castillo» in Vevey wurde zwei Jahre lang renoviert. «24heures» zeigt Bilder des erneuerten Saals.

– Obwohl Velos viel schneller unterwegs sind als Fussgänger, müssen sie mit diesen in Zürich oft das Trottoir teilen. Der «Tages-Anzeiger» über eine «gefährliche Mischung».

– Versteckte Brücke mit bewegter Geschichte: 48 Jahre nach dem Gerüsteinsturz wird die A-1-Tössbrücke bei Winterthur grundlegend saniert. Die «NZZ» berichtet.

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