Viel Bauland für hohes Wachstum

Die Kantone dürfen nicht mehr beliebig viel Bauland horten. «Doch Handlungsbedarf sieht der Bund nur in vier Kantonen – weil die Bevölkerung sehr stark wachsen werde», schreibt der «Tages-Anzeiger».

Die Kantone dürfen nicht mehr beliebig viel Bauland horten. «Doch Handlungsbedarf sieht der Bund nur in vier Kantonen – weil die Bevölkerung sehr stark wachsen werde», schreibt der «Tages-Anzeiger». Das Bundesamt für Statistik hat drei Szenarien für die Bevölkerungsentwicklung errechnet. Gewählt hat das ARE das Szenario «hoch», gemäss dem die Bevölkerung von heute 8 Millionen bis 2027 auf über 9 Millionen wächst, bis 2050 auf fast 11 Millionen. Gemäss dieser Rechnung müssten die Kantone Jura, Neuenburg, Schaffhausen und Wallis ihre Bauzonen verkleinern. Gälte hingegen das Szenario «mittel» wären mehr als zehn Kantone betroffen, so der «Tages-Anzeiger». Raimund Rodewald von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz kritisiert, dass das ARE den Konflikt mit den Kantonen scheue: «Wir haben nicht nur in vier Kantonen ein Raumplanungsproblem, sondern gesamtschweizerisch.»

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Der «Tages-Anzeiger» spricht mit Simon Baumann über seinen neuen Film «Zum Beispiel Suberg». Der Streifen mache deutlich, dass die dörfliche Gemeinschaft von einst passé sei. Auch die «NZZ» hat sich den Film angeschaut.

– «Leuchttürme des Baubooms»: Die «NZZ» bespricht die Publikation «Die schönsten Bauten 1960-75», die der Schweizer Heimatschutz herausgegeben hat.

– In Schwyz wurden Gebäude aus dem 14. Jahrhundert entdeckt. Alle Versuche, sie zu retten, blieben erfolglos, berichtet die «NZZ». «In Küssnacht bahnt sich ein weiterer Fall an.»

– Der Entwurf für die neue BZO in Zürich stösst auf wenig Zustimmung. FDP und CVP üben heftige Kritik am Vorschlag, schreibt die «NZZ».

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