Der Neubau des Zürcher Büros Karamuk Kuo erinnere von der Spitze her an das Flatiron Building in New York City: Cham werde dabei sozusagen zum Mini-Manhattan und markiere, «dass die Agglomeration vermehrt städtische Qualitäten annimmt». Fotos: Karin Gauch/Fabien Schwartz

«Verdichtung in Zeiten der Distanznahme»

In Cham zeigt ein Gebäude, wie die Schweiz nach dem Einfamilienhaus aussieht, schreibt die «NZZ». Ausserdem in der Presse: der Dählhölzli-Lift, das Klanghaus Toggenburg und die Rega-Einsatzbasis in Davos.

«Verdichtung ohne Gedränge ist möglich», schreibt die «NZZ» heute, ganz besonders da, wo es noch zuhauf Restflächen gebe. «An der Ortseinfahrt der Gemeinde Cham, nahe den Ufern des idyllischen Zugersees, ragt ein kleines Haus in die Höhe und macht es vor.» Der Neubau des Zürcher Büros Karamuk Kuo erinnere von der Spitze her an das Flatiron Building in New York City: Cham werde dabei sozusagen zum Mini-Manhattan und markiere, «dass die Agglomeration vermehrt städtische Qualitäten annimmt», heisst es weiter. Glasfaserkanäle und digitale Netze hätten in jüngerer Zeit die Techniken des Wohnens weitergeschrieben. So werde die Vereinbarkeit von baulicher Dichte und sozialer Nähe laufend erneuert. Das hohe Haus in Cham «ist ein Flaggschiff der inneren Verdichtung in der Agglomeration, das kaum versinken wird», schliesst die «NZZ».

Weitere Meldungen:

– Die Churer Architektin Corinna Menn hat den Wettbewerb für den Berner Dählhölzli-Lift gewonnen. Die Jury lobt «die zurückhaltende Erscheinung und die Einbettung in die Natur», schreibt die «Südostschweiz».

– Die in Davos geplante Rega-Einsatzbasis steht politisch unter Druck. Jetzt setzt sich auch die Vereinigung Bündner Umweltorganisationen zur Wehr. Die «Südostschweiz» berichtet.

– Das Büro Staufer & Hasler Architekten wird das von Marcel Meili konzipierte Klanghaus Toggenburg realisieren. Die Bauarbeiten sollen 2021 beginnen. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– Gegen die Überbauungsordnung für das Berner Messegelände gingen Einsprachen ein. Doch die noch grössere Hürde für die geplante Eventhalle stellt die Finanzierung dar, schreibt der «Bund».

– Dem Gesetz über die Nutzung des Untergrundes droht wegen des vom Zürcher Kantonsrat verankerten Verbandsbeschwerderecht ein Referendum, berichtet die «NZZ».

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