Zürichs Pläne für Neu-Oerlikon. Fotos: Masterplan 10.07.2018

Verdichtung in Neu-Oerlikon geht weiter

Der Zürcher Stadtrat möchte beim Bahnhof Oerlikon in Zürich das Wohn- und Arbeitsangebot ausweiten. Ausserdem in der Presse: Trumps Architekturideale, Zürichs Stadtbild und ein Basler Parkhaus.

«Mehr Wohnungen, mehr Arbeitsplätze, mehr Läden, mehr Kultur» – nördlich des Bahnhofs Zürich-Oerlikon soll «ein attraktives, städtebaulich prägnantes Zentrum» entstehen, erklärt Hochbauvorsteher André Odermatt gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Dazu habe der Stadtrat eine Teilrevision der Sonderbauvorschriften aus dem Jahr 1998 gutgeheissen, die eine deutliche Verdichtung erlaube. Insgesamt sollen zwischen Binzmühlestrasse und Bahnhof 400 bis 500 neue Wohnungen entstehen, unter anderem in zwei Hochhäusern am Max-Frisch-Platz. Rund die Hälfte davon sollen gemeinnützige Wohnungen sein, heisst es beim Amt für Städtebau. Die Pläne hat die Stadt zusammen mit den Unternehmen ABB und AXA entwickelt. Den Gewinn, den die Umzonungen schaffen, könne die Stadt teilweise zurückfordern und damit die Infrastruktur im Quartier verbessern, schreibt die Zeitung. Als nächstes werde der Gemeinderat über die neuen Bauvorschriften beraten. Diese treten frühestens Mitte 2022 in Kraft.

Weitere Meldungen: 

– «Schön ist alles, was nicht modern ist»: Der amerikanische Präsident schreibt kurz vor Amtsende die klassizistische Architektur für die US-Bundesbauten vor, berichtet die «NZZ».

– «Verschandelung ist des Nachbarn liebstes Wort»: Was Bauherrschaft und Behörden loben, wird im Quartier übel beschimpft,  schreibt der «Tages-Anzeiger» in der Kolumne «Stadtbild»

– «Ein Parkhaus im Gegenwind der Klimaziele»: Die Einstellhalle unter dem Tschudi-Park sorgt in Basel für viel Kritik, berichtet die «Basler Zeitung».

– «Choreografie für Maschinen»: Der «Tages-Anzeiger» zeigt, wie die Roboter an der ETH Zürich tanzen, springen und laufen.

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