Die neuen Schienen mit den Gummiprofilen.

Velofreundliche Tramgeleise

Eine neue Konstruktion soll verhindern, dass Radfahrer mit ihren Pneus in den Geleisen stecken bleiben und umfallen – die Zürcher Tramgeleise sind Thema in «Tages-Anzeiger» und «NZZ».

Die Zürcher Tramgeleise sind Thema in «Tages-Anzeiger» und «NZZ». Seit 2007 versuchen die VBZ, dem Auftrag des Gemeinderats zu entsprechen, wonach die Gleise so zu gestalten oder auszurüsten sind, dass Velofahrer nicht mehr Gefahr laufen, mit ihren Pneus stecken zu bleiben und umzufallen. Bisher wurde auf Strecken im Netz oder auch nur im Werkhof vor allem an einer Ergänzung der heutigen Gleise um eine Art Gummilamelle getüftelt – mit wenig Erfolg. Nun wird ein neuer Versuch mit einer gänzlich neuen Gleiskonstruktion unternommen. Diese soll dem Gummi, der als Füllmaterial die Spurrille für die Velopneus entschärft, mehr Platz lassen, wenn das Tram mit seinen sechs Tonnen Last pro Rad darüberfährt und ihn zusammendrückt. Die VBZ haben die entsprechenden Installationen gestern in Zürich Höngg präsentiert. Um Vergleiche anstellen zu können, liegen in den zwei Spurrillen Füllstücke unterschiedlicher Beschaffenheit. Nun sollen die zwei Systeme bis im Frühjahr zeigen, was sie im Alltag taugen.

Weitere Meldungen:


– In Basel erheben die SBB planerische Einwände gegen das Projekt Clarapark, berichtet die «BaZ».

– Das Kulturzentrum Nairs muss dringend saniert werden, schreibt «Die Südostschweiz». Noch fehlen 3,6 Millionen Franken.

– Schindler und Geberit, zwei gut geführte Schweizer Konzerne, die als Bauzulieferer am Markt sind, wurden an der Börse gescholten, berichtet die «NZZ».

– Das Projekt des spanischen Architekten Juan Herreras für das neue Munch-Museum am Oslofjord in der «NZZ».

– In Kalifornien soll eine Magnetschwebebahn eine Renaissance der Bahn in den USA auslösen, berichtet der «Tages-Anzeiger».

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen