Die neue Visualisierung des Uni-Gebäudes. Fotos: HGZZ / Herzog & de Meuron

«Universitätsgebäude von Herzog & de Meuron könnte 2028 fertiggestellt sein»

Das Gebäude von HdM für die UZH ist ausgesteckt. Neu ist eine Fotovoltaikanlage. Der «Tagi» berichtet. Ausserdem in der Presse: Holcim setzt auf grünen Beton und Hans Weiss kämpft gegen Zersiedelung.

Die Baudirektion des Kantons Zürich lässt seit Montag das Baugespann des neuen Lehr- und Lernzentrums der Universität Zürich von Herzog & de Meuron ausstecken. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Zwischen Rämi- und Gloriastrasse soll das Gebäude entstehen und über 700 Arbeitsplätze bieten. Inzwischen haben die Projektverantwortlichen die ersten Visualisierungen aufgefrischt. Was auffällt ist, dass auf dem siebenstöckigen Bau eine «intensive Dachbepflanzung» und eine Fotovoltaikanlage geplant wird. «Während die Pflanzen die Umgebung kühlen sollen, würde die Solaranlage rund 150 MWh Strom produzieren, was einem Jahresbedarf von 50 Haushalten entspreche», schreibt die Baudirektion. Vor zwei Jahren überraschten HdeM mit ihrem Vorschlag, das Gebäude weit von der Rämistrasse zurückzuversetzen, wodurch ein weiterer öffentlicher Platz im Hochschulgebiet entsteht. Läuft alles nach Plan, werden das Forum UZH und auch das erste neue Haus fürs Universitätsspital im Jahr 2028 fertiggestellt.

Weitere Meldungen:

– «So macht Holcim Beton grün»: Mit altem Handwerk und moderner Fertigung verbessert der Baustoffkonzern die CO2-Bilanz seiner Produkte, schreibt die «NZZ».

– «Die Schweiz wird immer hässlicher»:Seit fünfzig Jahren kämpft Hans Weiss gegen die Zubetonierung und Zersiedelung der Schweiz. Die «NZZ» traf ihn zum Gespräch.

– Kultur Milliardär Hansjörg Wyss will dem Kunstmuseum Bern einen Millionenbetrag spenden - aber nur unter gewissen Bedingungen: «Wie viel soll und darf der Mäzen mitreden?», fragt der «Bund» heute.

– «Diese Brücke kommt aus dem 3-D-Drucker»: ETH-Forschende haben die materialsparende Bauweise auf die nächste Stufe gehoben, schreibt der «Tages-Anzeiger»heute.

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