Aschenbecher, 2009. © Werkbundarchiv – Museum der Dinge Fotos: Armin Herrmann

Ungeschmackssachen

«Böse Dinge, Positionen des Ungeschmacks» heisst die aktuelle Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur. Die lustvoll gestaltete Schau zeigt die fruchtbaren Wirren des Geschmacks, schreibt der «Tages-Anzeiger».

«Böse Dinge, Positionen des Ungeschmacks» heisst die aktuelle Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur. Die lustvoll gestaltete Schau zeigt die fruchtbaren Wirren des Geschmacks, schreibt der «Tages-Anzeiger». «Anhand von Möbeln, Gebrauchsgegenständen und Accessoirs werden Positionen aufgezeigt, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts gelebt, verteidigt und verdammt wurden», beschreibt die Zeitung die Ausstellung. «Dabei wird nicht moralisch gewertet, sondern der Diskurs anhand von fünf Fragekomplexen geführt: Üppig oder schlicht? Vorwärts oder rückwärts? Modern oder modisch? Ironisch oder moralisch? Industrielle Massenware oder handwerkliches Einzelstück?» Die «bösen» und «guten» Dinge sind noch bis Ende Juli 2011 im Gewerbemuseum ausgestellt.

Weitere Meldungen:

- Der Japaner Morinosuke Kawaguchi lässt hoch technische Geräte wie Spielzeug aussehen – das Mobiltelefon etwa wird zum plüschigen Kuscheltierchen. Der Technik-Guru und Erfinder predigt eine revolutionäre Designphilosophie, schreibt die «Basler Zeitung».

- Hermann Beyeler plant in Pratteln einen 82 Meter hohen Luxus-Turm für reiche Geschäftsleute. Die «Basler Zeitung» berichtet über einen Helikopterlandeplatz auf dem Ceres-Hochhaus. Dieser wurde bis anhin verschwiegen, soll aber nur zur Rettung und nicht für VIPs genutzt werden.

- Das Musée d’art et d’histoire de Genève zeigt Alltagsobjekte aus Genf, die das 20. Jahrhundert geprägt haben. Die «24 heures» hat die Ausstellung «Décor, design et industrie» besucht.

- Seit hundert Jahren gibt es den Schweizer Weltatlas. Die neueste Ausgabe ist Abbild eines neuen Geografieverständnisses, meint der «Tages-Anzeiger». Die interaktive Version kann unter www.schweizerweltatlas.ch heruntergeladen werden.

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