Per 1. Januar 2014 fusionieren 13 Bündner Kommunen zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion. Fotos: commons.wikimedia.org

Ungebrochener Trend zu Gemeindefusionen

Der Trend zu Gemeindefusionen beschleunigt weiterhin: Wie «Der Bund» berichtet, verschwanden 2013 insgesamt 56 Gemeinden, vor allem in den Kantonen Bern, Graubünden und Solothurn.

Anfangs 2014 wird die Schweiz 56 Gemeinden weniger zählen als im Jahr zuvor. Die grössten Veränderungen finden in Bern, Graubünden und Solothurn statt: In Bern werden aus 25 Gemeinden 8, wobei Fraubrunnen allein 7 Gemeinden aufnehmen wird. In Graubünden fusionieren 13 Kommunen zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion und in Solothurn werden 10 Gemeinden die neue Einheit Buchegg bilden. Die Informationen stammen aus dem gestern veröffentlichten Gemeindeverzeichnis des Bundesamts für Statistik (BFS).

Laut «Der Bund» beschleunigt sich dieser Trend: Zwischen 1990 und 2000 verschwanden 112 Gemeinden, seitdem 547. Dies entspricht einem Minus von 19 Prozent und einer Abnahme um durchschnittlich 40 Gemeinden pro Jahr seit 2000. Überdurschnittlich viele Fusionen verzeichnen die Kantone Tessin, Freiburg, Waadt, Graubünden und Wallis. Die Entwicklung zu weniger aber grösseren Verwaltungseinheiten dürfte sich fortsetzen: «Gemäss einer Studie der Universität Bern diskutiert heute jede zweite Gemeinde über eine mögliche Fusion.»

Weitere Meldungen:


– Der Verein Läbigi Stadt begrüsst die geplante Stadtberner Siedlung Viererfeld/Mittelfeld, fordert aber 0.3 statt 1 Parkplatz für jede der 1000 geplanten Wohnungen. «Der Bund» berichtet.

- Architekturförderung im Oberengadin: «Die Südostschweiz» berichtet über die Ergebnisse des regionalen Think-Tanks Avegnir Engiadin'Ota. Laut der Arbeitsgruppe Gestaltung und Bau soll durch eine neue Gestaltungskommission «die touristische Bedeutung herausragender Architektur vor Augen geführt und mittels geeigneter Instrumente und Anreizsysteme gefördert werden».

– Wie die «NZZ» meldet, wird der anerkannte Brückenbau-Experte Walter Kaufmann ordentlicher Professor für Baustatik und Konstruktion an der ETH Zürich.

– Der «Tages-Anzeiger» vermeldet die Einsprache des Zürcher Stadtrats gegen die Linienführung der Limmattalbahn. Er verlangt eine Verlängerung des Tunnels zwischen Badener- und Färberhüslistrasse bis ins Gebiet Luberzen mit unterirdischer Haltestelle beim Limmattalspital.

– Kein Hotel in der Villa Egli: Laut «Tages-Anzeiger» stellt der Zürcher Stadtrat den Plan für ein Boutiquehotel in der denkmalgeschützten Villa Egli am Zürichsee zurück. Angesichts der finanziellen lage der Stadt ist das teure Projekt nicht dringlich.

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