Linienführung des Trams Region Bern Fotos: tramregionbern.ch

Tram Region Bern in der Stadt umstritten

Der Pendlerverkehr zwischen Köniz, Bern und Ostermundigen kann künftig nur mit dem Tram bewältigt werden, sind sich die drei Gemeinden einig. Der politische Widerstand in der Stadt Bern ist indes gross, schreibt der «Bund».

Der Pendlerverkehr zwischen Köniz, Bern und Ostermundigen kann künftig nur mit dem Tram bewältigt werden, sind sich die drei Gemeinden einig. Der politische Widerstand in der Stadt Bern ist indes gross, schreibt der «Bund». Die Kosten für das Tram Region Bern in der Höhe von 550 Millionen Franken seien zwar beträchtlich, betonte der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät gestern vor den Medien. «Der Nutzen ist aber noch grösser.» In den nächsten Monaten stimmen die drei Gemeinden über den Projektkredit ab. Der Urnengang über die Baukredite und der Baubeginn sind für 2014 vorgesehen, so der «Bund». Die Zeit drängt, da bei einer Verzögerung die Beiträge von Kanton und Bund für andere Projekte gesprochen werden. In Bern ist das Tramprojekt allerdings umstritten. Die Überlastung der Innenstadt und die Alleen im Nordquartier, die dem Tram weichen müssten, sind die Hauptargumente der Gegner. Wichtig für die Akzeptanz des Trams in der Stadt ist laut Tschäppät, dass vor der Abstimmung ein Vorschlag für die zweite Tramachse in der Innenstadt auf dem Tisch liegt.

Weitere Meldungen:


– Stadt und Kanton Zürich geraten sich beim Hotel Uto Kulm in die Haare, meldet die «NZZ». Der Stadtrat wirft der kantonalen Baudirektion vor, dass er bei der Neuregelung für die Nutzung des Üetliberg-Gipfels übergangen worden sei.

– Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Winterthur Platz aus allen Nähten. Nun plant der Kanton eine Erweiterung auf dem Sulzer-Areal Stadtmitte, weiss der «Tages-Anzeiger».

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