Tinizong am Julier will sexy werden. Fotos: Adrian Michael via Wikimedia Commons

Tinizong!

Das bündner Dorf Tinizong baut seine nicht mehr gebrauchte Turnhalle um zu Dorfladen und Restaurant. Dahinter steht ein Förderverein aus Einheimischen und Zweitbewohnungsbesitzern.

Die Südostschweiz schreibt über eine bemerkenswerte Initiative an der Julierstrasse: Das Dorf Tinizong baut seine nicht mehr gebrauchte Turnhalle um zum «Dorfladen mit integriertem Restaurant für Einheimische Feriengäste und Durchreisende», die dort auch lokale Spezialitäten kaufen und verzehren sollen. Bauherrin ist die Gemeinde Tinizong-Rona. Das Besondere: Ein Förderverein aus Einheimischen und Zweitwohnungsbesitzern pachtet das Haus und sucht einen Betreiber. Grundlage ist ein Gesamtkonzept, das den Dorfkern revitalisieren und Tinizong «sexy» machen möchte, wie die Zeitung schon im Juni berichtete.

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– Die Basler Zeitung berichtet: Die hundertjährige Papierfabrik Zwingen wird abgerissen. Ein Fest mit Ausstellung soll ihre Geschichte lebendig halten.

– NZZ und Tages-Anzeiger erinnern an den verstorbenen Bert Neumann, den Ausstattungsleiter und Chefbühnenbildner an der Berliner Volksbühne. Bemerkenswerterweise beginnt der TA-Beitrag mit den Worten «Fuck off».

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