Verkehrsplan der Stadt Zürich. Fotos: Stadt Zürich

Tempo-30-Pläne

Die Stadt Zürich plant auf 150 Kilometern eine Temporeduktion. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Ausserdem: Runder Tisch zur Wasserkraft, fehlendes Schweizer Holz und keine autofreien Sonntage in Burgdorf.

Die Zürcher Stadtregierung präsentierte gestern seine Tempo-30-Pläne. Die Stadt möchte demnach auf 150 Strassenkilometern die maximale Geschwindigkeit senken. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Auf Ein- und Ausfallsachsen gelte weiterhin Tempo 50.  Tempo 30 werde es aber überall dort geben, wo die Besiedlung dicht und die Lärmbelastung hoch sei. Neu sollen zum Beispiel die Gutstrasse beim Friedhof Sihlfeld, der Zeltweg zwischen Kunsthaus und Kreuzplatz oder die Rosengartenstrasse Tempo-30-Zonen werden. Auf anderen Strassen sei Tempo 30 bei Nacht geplant, also zwischen 22 und 6 Uhr. Der Kampf um Tempo 30 endet aber mit dem Stadtratsentscheid nicht. Die städtische SVP und die kantonale FDP hätten je eine Volksinitiative im Köcher, schreibt die Zeitung.

Weitere Meldungen:

– «Die Landschaftsschützer scheren aus»: Eine gemeinsame Erklärung von Umweltschützern, Stromkonzernen und Kantonen soll den Ausbau der Wasserkraft deblockieren. Doch der Kompromiss wird nicht von allen Teilnehmern des runden Tisches mitgetragen, schreibt die «NZZ» heute.

– «Nachschub aus dem Wald ist Mangelware»: Der Preis für Rundholz zeigt wieder nach oben, Sägewerke und Holzbau laufen rund. Nun braucht es noch mehr Frischholz. Das «St. Galler Tagblatt» berichtet.

– «Autofreie Sonntage sind Geschichte»: In Burgdorf wollten einige Stadträte die Strassen am Sonntag autofrei machen. Jedoch scheiterte die Vorlage, schreibt der «Bund».

– «Wie schützt man eine Stadt vor dem Untergang?»: Um den Folgen der Klimakrise zu begegnen, hat Athen eine neue Stelle geschaffen. Die «Republik» berichtet.

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