Tauziehen um grössere Bauzonen

Das St. Galler Kantonsparlament will auch künftig grosszügige Bauzonen, die Regierung nicht. Deshalb will das Parlament die Regierung teilweise entmachten. Das Volk wird darüber das letzte Wort haben, schreibt die «NZZ».

Die St. Galler Kantonsregierung hatte die Entwicklungsziele auf Basis des nationalen Raumplanungsgesetzes skizziert, doch der Mehrheit im Parlament war dies zu wenig: Sie erhöhte die Bauzonen, nachdem sie die Regierung entmachtet hatte. Die «NZZ» schildert den Fall. Nun wollen SP, Grüne, Grünliberale und Umweltverbände dies rückgängig machen und haben erfolgreich das Referendum ergriffen. Sie kritisieren, dass die Parlamentsmehrheit schlicht zu grosse Bauzonen durchsetzen wolle, die angesichts der reell erwarteten Bevölkerungsentwicklung gar nicht nötig seien.

Weitere Meldungen:


– Die Jungen Grünen wollen mit ihrer Zersiedelungsinitiative Grünflächen vor der Bebauung schützen – «und hoffen auf die Unterstützung der Hausbesitzer», schreibt der «Bund».

– Vom Stellwerk aus ferngesteuerte Züge, U-Bahn-Betrieb mit hoher Frequenz oder der Ersatz von Zügen durch Busse in Randstunden: Die SBB blicken voraus. Der «Bund» berichtet.

– Ein neues Kapitel in der Geschichte der Sihlpost: Die SBB haben das monumentale Gebäude beim Zürcher Hauptbahnhof für 45 Millionen Franken saniert. Die «NZZ» und «Tages-Anzeiger» informieren.

– «Bürokratie verhindert Wohnungsbau»: Zu viele Auflagen halten Hausbesitzer vom Umbau von Büros zu Wohnungen ab, schreibt die «Basler Zeitung» über eine neue Studie.

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