Soll von 40 auf 118 Meter erhöht werden: Swissmill-Silo an der Limmat in Zürich. Fotos: zVg

Swissmill Silo: Bekenntnis zur Industrie oder Betonklotz?

Am 13. Februar stimmt Zürich über die Aufstockung des Swissmill-Silos im Kreis 5 ab. Im «Tages-Anzeiger» diskutieren SP-Gemeinderätin Min Li Marti und Richard Wolff (AL) über den 120-Meter-Turm.

Am 13. Februar stimmt Zürich über die Aufstockung des Swissmill-Silos im Kreis 5 ab. Im «Tages-Anzeiger» diskutieren SP-Gemeinderätin Min Li Marti und Richard Wolff (AL) über den 120-Meter-Turm. «Das Gebäude ist für mich ein Bekenntnis zum Industriestandort Zürich», meint Marti. «Ich habe keine Angst vor einem Getreidesilo als Wahrzeichen Zürichs. Vielleicht sind wir schon bald froh darüber.» Für Richard Wolf gehört die Industrie in die Agglomeration. «Es ist bizarr, dass mitten in einem globalen Finanzplatz ein Mehlsilo als zweithöchstes Gebäude entsteht.» Der Betonklotz biete keinen Mehrwert für die Öffentlichkeit und präge das ganze Stadt- und Landschaftsbild.

Weitere Meldungen:

- Der Gemeinderat hat den Kredit für die Mehrkosten des Bärenparks Bern um 5 auf 8,8 Millionen Franken aufgestockt. Die Stadtbauten haben noch nicht entschieden, ob sie die Planer wegen der Kostenüberschreitung zivilrechtlich belangen wollen. Ein Bericht im «Bund».

- Das Bell-Areal an der Elsässerstrasse in Basel wird frei, wenn der Grossmetzger wegzieht. Damit liesse sich das Novartis Campus-Areal erheblich vergrössern und es wäre mehr Raum da für den geplanten Hochhaus-Cluster, meint die «Basler Zeitung».

- St. Gallen begräbt die Pläne für eine neue Publikumsbibliothek beim Bahnhofplatz, berichtet die «NZZ». Das Prestigeprojekt fällt Sparmassnahmen zum Opfer, die in den kommenden drei Jahren 245 Millionen Franken einsparen sollen.

- Querkraft Architekten haben den Eingangsbereich des Technischen Museums in Wien neu gestaltet. Dreizehn organisch geformte Kunststoffobjekte im Entrée erinnern an übergrosse Pilze oder Bäume: «Ein bisschen wie Alice im Wunderland», meint die «NZZ».

- Damit es in der Agglomeration Thun nicht zu einem Verkehrsinfarkt kommt, wird der Region ein Bypass für 120 Millionen Franken verschrieben. Die Pläne dazu liegen nun öffentlich auf, schreibt der «Bund».

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