Das gebaute Europa-Center unweit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche hat wenig Ähnlichkeit mit dieser nicht realisierten Vision des Architekten Engelbert Kremser von 1969. Fotos: Engelbert Kremser / Berlinische Galerie

Subventionierte Moderne

Die Ausstellung «Radikal Modern» in der Berlinischen Galerie widmet sich den in Ost- und Westberlin entstandenen Bauten der 1960er Jahre. Die «NZZ» hat sie besucht.

Die Ausstellung «Radikal Modern» in der Berlinischen Galerie widmet sich den in Ost- und Westberlin entstandenen Bauten der 1960er Jahre. Viele sind längst zerstört oder aber vom Abriss bedroht. «Das verklärende Bild des kaiserlichen Berlin und seines üppigen Baudekors kündigte in der Blütezeit der späten Moderne die nahe Postmoderne an, der man sich in Berlin bald bereitwillig hingab» schreibt die «NZZ» über die Ausstellung. «So wirkt die Ausstellung ein wenig wie der Abgesang auf eine Epoche. Still freut man sich, den Bauten der sechziger Jahre ein leises Servus murmeln zu können, ehe sie nach und nach aus der Stadt verschwinden.»

Weitere Meldungen:


– Wie belebt man ein steriles Neubauviertel? Die Bewohner von Zürich-West wollen aus einer Brache einen Treffpunkt machen. Die «NZZ» berichtet.

– Die Planung beginnt, aber bis der Lötschberg-Basistunnel weitere Doppelspur-Abschnitte aufweisen wird, dauert es wohl bis gegen 2030, schreibt der «Bund».

– Das neue Raumplanungsgesetz bremst die Expansion der Gemeinde Romanel bei Lausanne. «24heures» berichtet.

– Der Liestaler Designer Erwin Meier gewinnt mit seinen nachfüllbaren Nespressokapseln mehrere Designpreise. Die «Basler Zeitung» berichtet. (Artikel online nicht verfügbar).

– Die Forderung nach einem einzigen Superverkehrsbetrieb im Kanton Zürich löst im «Tages-Anzeiger» unterschiedliche Reaktionen aus.

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