Die Stadt Zürich beabsichtigt nach der geplanten Übernahme des Centre Corbusier, ein Ausstellungsort. Fotos: Wikimedia Commons

Stunde der Wahrheit

Bald gehört das Corbusier-Haus der Stadt Zürich. Gespräche mit der jetzigen Besitzerin Heidi Weber stehen vor einem entscheidenden Punkt, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Bald gehört das Corbusier-Haus der Stadt Zürich. Gespräche mit der jetzigen Besitzerin Heidi Weber stehen vor einem entscheidenden Punkt, schreibt der «Tages-Anzeiger». Sie bezahlte den Pavillon, der zwei Millionen Franken kostete und sie in existenzielle Nöte brachte. Das Land, eine 500 Quadratmeter grosse Parzelle an der Höschgasse, stellte ihr die Stadt im Baurecht für 50 Jahre unentgeltlich zur Verfügung. Am 13. Mai 2014 fällt das Baurecht dahin und das Gebäude «geht in das Eigentum der Stadt über», wie es in der Weisung von 1963 heisst. Im Vertrag ist zwar eine Summe als Entschädigung für den Heimfall festgelegt, aber der Betrag wurde nicht indexiert, wie damals üblich. Hier sieht Heidi Weber Spielraum für Verhandlungen. Neuere Verträge sichern den Verlust der Kaufkraft mittels eines Indexes ab. «Wir stehen in Gesprächen mit Frau Weber und wollen deshalb zurzeit keine Details bekannt geben», sagt Peter Haerle, Kulturchef der Stadt Zürich. Auch Heidi Weber möchte keine Stellung zu den Verhandlungen nehmen. Es sei nächstens ein Treffen mit dem Direktor der städtischen Kulturabteilung geplant, sagt sie.

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