Seit heute gehört das Corbusier-Haus in Zürich der Stadt. Fotos: Wikimedia

Stiftung übernimmt

Das Corbusier-Haus in Zürich gehört seit heute der Stadt, berichtet der «Tages-Anzeiger». Heidi Weber und die Behörden haben nach langem Streit eine Lösung gefunden: Die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Stiftung.

Das Corbusier-Haus in Zürich gehört seit heute der Stadt, berichtet der «Tages-Anzeiger». Die Stadt stellte die Parzelle am 13. Mai 1964 für 50 Jahre im Baurecht zur Verfügung, danach geht das Gebäude in das Eigentum der Stadt über. «Jahrelang war die Stimmung vergiftet zwischen den Behörden und Heidi Weber, der treibenden Kraft hinter dem Künstler-Bau», so die Zeitung. Nun hätten die beiden Parteien eine Lösung gefunden: Die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Stiftung, in die das Haus übergeht. Im Stiftungsrat sollen Vertreter der Stadt wie auch Heidi Weber Einsitz nehmen. «Die Leitung des Corbusier-Hauses übernimmt Eva Wagner vom Ressort Kunstförderung de Stadt Zürich.» Sie habe während der 50 Jahre immer wieder viel Geld investiert, sagt Weber. Deshalb sei der Bau in einem guten Zustand. «Dennoch stehen Restaurierungsarbeiten an, welche die Stadt möglichst bald anpacken will», so der «Tages-Anzeiger».

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– 2013 wurde in Bellinzona die Villa Salvioni abgebrochen. Volkes Protest und Unterschriftensammlungen sind Auslöser, dass der Stadtrat nun vom Parlament 71 000 Franken beantragt, um einen Bebauungsplan auszuarbeiten, der sich um das architektonische Erbe kümmert. Nachzulesen in der «RegioneTicino».

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