Steuer gegen kalte Betten

Die Oberengadiner Gemeinde Silvaplana beginnt, Zweitwohnungen zu besteuern. Die anderen Bündner Gemeinden warten ab, schreibt die «NZZ».

Die Oberengadiner Gemeinde Silvaplana beginnt, Zweitwohnungen zu besteuern. Dies nachdem das Bundesgericht Anfang Mai Beschwerden dagegen abgewiesen hat. «Die Exekutive hofft dank der neuen Steuer auf Mehreinnahmen zwischen 800'000 und 1.2 Millionen Franken pro Jahr», schreibt die «NZZ». Die neue Besteuerung diene aber nicht nur als Anreiz, kalte Betten aufzuwärmen. «Die Gelder fliessen in einen Fonds, der 2010 im Rahmen eines neuen kommunalen Fördergesetzes zugunsten von Hotellerie, Gewerbe und Wohnbau geschaffen wurde.» Die meisten anderen Bündner Gemeinden warten derweil ab, so die «NZZ». Es gibt aber Ausnahmen: Davos setzt auf eine Liegenschaftssteuer, Falera und Laax haben eine «Gäste- und Tourismus-Taxe» beschlossen.

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