Stau im Bahnhof Basel

Im Basler Bahnhof stauen sich die Pendler, denn die Passerelle als wichtigste Erschliessung der Perrons ist überlastet. Ausserdem kommen zu den Passagieren noch die Passanten, die die Passerelle als Verbindung zweier Stadtquartiere schätzen. Die SBB räumt nun Hindernisse aus dem Weg und sucht weitere Wege.

Im Basler Bahnhof stauen sich die Pendler, denn die Passerelle als wichtigste Erschliessung der Perrons ist überlastet. «Von allen Seiten strömen Zugpassagiere auf die Passerelle», schreibt die «Basler Zeitung». Ausserdem kommen zu den Passagieren noch die Passanten, die die Passerelle als Verbindung zweier Stadtquartiere schätzen. Prekär ist die Lage insbesondere an den Rolltreppen in der Bahnhofshalle, das Nadelöhr, durch das alle müssen. Nun will die SBB zumindest den Platz unten und oben an den Rolltreppen freiräumen. Zudem sollen die Passagiere dazu angehalten werden, auf den Rolltreppen links zu stehen und rechts zu gehen. Als längerfristige Option sollen zudem zwei neue Querungen der Gleise realisiert werden.

Weitere Meldungen:


– Die Bahnhofhalle, die 1860 für Basel erstellt wurde und seit 1905 in Olten als Materialunterstand und Schreinerei dient, wird nach Baums verschoben. Dort wird sie dem Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland dienen. Nächste Woche beginnt der Abbau, melden die «Basler Zeitung» und die «NZZ».

– Die «Wochenzeitung» berichtet über ein Projekt, die Zucht von Seidenraupen in der Schweiz wieder einzuführen. Dabei begibt sie sich auf einen Gang «durch ein paar Jahrhunderte voller Mythen, Hoffnungen, langer Arbeitstage, seltener Triumphe und stiller Niederlagen».

– Die Gegner des Umbauprojekts für das Waadtländer Parlamentsgebäude in Lausanne haben 17'474 Unterschriften gesammelt. Stein des Anstosses ist das grosse Dach auf dem (ausgebrannten) historischen Gebäude. Im November ist die Abstimmung, berichtet «24 heures».

– Die Zürcher Bahnhofstrasse wird zur Uhrenmeile. Mit der Eröffnung des IWC-Geschäfts werden hier 28 Uhren- und Schmuckläden logieren. Vor einem Jahr waren es noch 22. Sie - und die Billigkleiderläden - verdrängen zunehmend die eingesessenen Geschäfte. Darüber berichtet heute der «Tages-Anzeiger».

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