Der Ständerat will der Zersiedelung mit gezielten Massnahmen auf den Leib rücken. Fotos: skyscrapercity.com

Ständerat will griffiges RPG

«Der Ständerat implantiert der Revision des Raumplanungsgesetzes gezogene Zähne wieder», berichtet die «NZZ». Macht auch der Nationalrat mit, wäre ein Rückzug der Landschaftsinitiative wahrscheinlich.

«Der Ständerat implantiert der Revision des Raumplanungsgesetzes gezogene Zähne wieder», berichtet die «NZZ». Macht auch der Nationalrat mit, wäre ein Rückzug der Landschaftsinitiative wahrscheinlich. Der Ständerat beharrte auf drei vom Nationalrat verworfenen Eckpunkten, mit denen er die Gesetzesrevision als Gegenvorschlag zum Volksbegehren profilieren will. Erstens will der Rat die Mehrwertabgabe auf mindestens 20 Prozent festschreiben. Weiter sollen die Kantone die Bauzonen maximal so bemessen, dass sie dem Bedarf der nächsten 15 Jahre entsprechen. «Drittens hielt die kleine Kammer daran fest, dass Bauland nur noch etappiert erschlossen werden soll, und zwar vom bestehenden Siedlungsgebiet ausgehend», so die «NZZ». Die Stiftung Landschaftsschutz begrüsst die Beschlüsse des Ständerates. Schlösse sich der Nationalrat diesen an, wäre ein Rückzug des Volksbegehrens «sehr ernsthaft in Betracht zu ziehen», so deren Geschäftsleiter Raimund Rodewald.

Weitere Meldungen:


– In Zürich wollen zwei Genossenschaften geschützte Siedlungen abreissen. «Der Stadtrat erlaubt das – wenn an ihrer Stelle günstige Mietwohnungen entstehen», schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Eine Ausstellung in Innsbruck widmet sich der Architektur der Nachkriegsjahrzehnte in Italien. Die «NZZ» hat sich den «baukünstlerischen Formenzauber» angesehen.

– Der «Tages-Anzeiger» bespricht das Buch «Do It Yourself Möbel». Es erklärt, wie dreissig Objekte, entworfen von Designern aus verschiedenen Ländern, selber hergestellt werden können.

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