Die Skyline Singapurs mit ihren modernen Hochhäusern. Fotos: Google Street View

«Städte wie das neueste Smartphone»

Die «Smart City» bringt Fortschritt, birgt aber auch Risiken. Die «NZZ» berichtet. Ausserdem in der Presse: 3D-Turm in Graubünden, riskante Sanierung in Zürich und die längste Baustelle in Basel.

Die Pandemie hat die Debatte über die digitale Durchdringung von Städten verändert, schreibt die «NZZ» heute. Singapur nutzt zum Beispiel das planerische Konzept der «Smart City», um den Raum der Stadt umfassend mit Daten zu verknüpfen. «So lassen sich etwa Transport- und Energieflüsse durch 3-D-Modellen in ihren stadträumlichen Auswirkungen überprüfen.» Das Tracking von infizierten Personen erscheine dabei bloss als eine weitere Anwendung des «Smart-City-Kalküls», schreibt die Zeitung. «Dieses erlaube Singapur nicht nur, die Ausbreitung des Virus nachträglich zu rekonstruieren, sondern auch, antizipierende Eingriffe vorzunehmen». Doch solch wirkmächtige Technologien brauchen gesellschaftliche Rahmenbedingungen. «Denn globale Technologieunternehmen wie Google, Microsoft, Airbnb oder Uber geben sich augenscheinlich nicht mehr mit der Kommerzialisierung aller sozialen Handlungen zufrieden. Vielmehr investieren sie in Immobilien und Land. Und haben auch begonnen, selbst Städte der Zukunft zu planen.»


Weitere Meldungen:

– «Bauwerk aus dem 3D-Drucker»: Forscher der ETH bauen in der Bündner Gemeinde Mulegns einen 30 Meter hohen Turm mit einem 3D-Drucker. Die «Südostschweiz» berichtet.

– «Umbau an Zürichs Einkaufsmeile»: Das Gebäude an der Bahnhofstrasse 3 wird ausgehöhlt. Dies birgt Risiken, denn die Fassaden könnten einstürzen, schreibt der «Tages-Anzeiger» heute.

– «Die längste Baustelle im Baselbiet»: Trotz Lärm, Staub und Verkehrsbehinderungen sind Politiker und Anwohner überzeugt, dass der Neubau der Waldenburgerbahn in Basel einen Aufschwung im Tal bringt. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Stewi will die Schweizer Wohnungen erobern»: Der Winterthurer Hersteller von Wäscheständern lanciert nach 30 Jahren erstmals wieder ein neues Produkt. Es soll platzsparender und «stylisher» sein, findet der «Tages-Anzeiger».

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