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Stadtpost von morgen: Auf dem Areal ‹Espace Tourbillon› in Genf plant die Swiss Prime Site ein unterirdisches Logistik-Terminal. (Visualisierung: espacetourbillon.ch)
Stadtpost von morgen: Auf dem Areal ‹Espace Tourbillon› in Genf plant die Swiss Prime Site ein unterirdisches Logistik-Terminal. (Visualisierung: espacetourbillon.ch)

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Stadtpost von morgen

Text: Palle Petersen / 16.04.2018 08:45


Der Nachfragerwunsch im Online-Handel ist offensichtlich: Möglichst einfach bestellen und möglichst rasch erhalten. Laut ‹NZZ› ist der Anteil der «Pakete, die zum prioritären Tarif befördert werden, innert fünfzehn Jahren von rund 20% auf 52% gestiegen». Hier geht es vor allem um «die letzte Meile» und eine gigantische Branche hirnt, wie die Stadtpost – Neudeutsch: «City-Logistik» oder «Urban Logistics» – alternativ zur Auslieferung per LKW und Kleintransporter funktionieren könnte. Eine Studie der Credit Suisse sieht vier Ansätze: Erstens Elektromobile, autonome Fahrzeuge und Drohnen. Zweitens zentral angeordnete Abholpunkte und Paketboxen. Drittens Kooperationen zwischen Logistikern, Paketdienstleistern und Händlern. Oder viertens ein kaskadenförmiges Immobiliensystem, von Regionaldepots über städtische Distributionszentren bis zu Mikro-Depots. Gerade die letzte, auf Immobilien fokussierende Variante ist «noch weitgehend Zukunftsmusik». Es gibt aber einige spannende Projekte: In Genf baut die Swiss Prime Site ein Areal mit unterirdischem Logistik-Terminal. In Basel arbeiten die SBB auf dem Areal des Güterbahnhofs Wolf an einer Güterdrehscheibe, in Zürich auf dem Areal Hardfeld.

Weitere Meldungen:


– Im Quartier Remishueb testet die Stadt St. Gallen ihre Vision einer Smart City mit eigener App. Das ‹St. Galler Tagblatt› berichtet auf einer ganzen Seite und zwei Redaktoren kreuzen die Federn: Überwiegen die Vorteile oder droht die Datenkrake? (Artikel nicht online)

– Schmerikon hat zu viele Arbeitsplätze, um als Agglomerationsgemeinde zu gelten. Laut ‹Südostschweiz› verkompliziert das die Situation, wie man flankierende Massnahmen finanziert, um das Zentrum von Durchgangsverkehr frei zu halten.

– Die Tiefbauämter beider Basel denken über eine neue Westring-Variante nach. Dass diese komplett auf Stadtbasler Boden läge, «empört Politiker aus dem rot-grünen Lager», schreibt die ‹Basler Zeitung›. (Artikel nicht online)

– Heute sind nur 1'100 Schweizer Unternehmen im Gegenzug zu Zielvereinbarungen von CO2-Lenkungsabgaben befreit. Nun wollen die Bürgerlichen den Kreis ausweiten. Laut ‹Tages-Anzeiger› ist das Bundesamt für Umwelt dagegen.

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