Der Zürcher Gemeinderat fordert innnert zwei Jahren ein neues Projekt für die Rosengartenstrasse. Fotos: Christian Senti

«Stadtparlament erzwingt ein neues Rosengartenprojekt»

Der Zürcher Gemeinderat fordert innnert zwei Jahren ein neues Projekt für die Rosengartenstrasse. Die «NZZ» berichtet. Ausserdem in der Presse: offene Museen in Basel und eine Dauerbaustelle im Albulatal.

Gestern verhandelte der Zürcher Gemeinderat zwei Vorstösse zur Zürcher Rosengartenstrasse: Der erste forderte Sofortmassnahmen, wie die Anwohnerinnen und Anwohner vor den starken Lärm- und Abgasimmissionen geschützt werden können. Der zweite will die Rosengartenstrasse langfristig vom Verkehr entlasten und velo- sowie anwohnerfreundlich umbauen. «Die Vorstösse waren abgestimmt auf ein mediales Vorspiel in der Zeitschrift ‹Hochparterre› von vergangener Woche. Dort wurde die Vision eines ‹blühenden Rosengartens› vorgestellt», schreibt die «NZZ». Kritisiert wurde im Parlament auch, dass der Stadtrat sein Versprechen einer baldigen Alternative nicht eingelöst hatte. Der Hochparterre»-Artikel habe mehr bewegt als das Tiefbaudepartement in einem Jahr. «Ein happiger Vorwurf, der ohne Widerspruch blieb», meint die «NZZ». Nun drängt der Gemeinderat: Mit 80 zu 33 Stimmen überweist er die Motion und fordert in den nächsten beiden Jahren ein neues Projekt.

Weitere Meldungen:

– Die Einwohnerzahl von Köniz ist im vergangenen Jahr um 289 gestiegen. Grund ist eine neue Überbauung, schreibt der «Bund».

– «Dauerbaustelle des Albulatals»: Jedes Jahr rutscht der Berg bei Brienz/Brinzauls und mit ihm das Dorf Richtung Tiefencastel. Die «Südostschweiz» berichtet.

– Der Lausanner Gemeinderat spricht 30 Millonen für ein neues Schulhaus im Ecoquartier Plaines-du-Loup. «24heures» berichtet.

– «Liebeserklärung an Zürich»: Wir bewegen uns so oft im öffentlichen Raum, dass wir ihn kaum mehr wahrnehmen, schreibt der «Tages-Anzeiger».

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