«Stadtflucht light» aus Bern. Fotos: Google Street View

«Stadtflucht light»

Die Pandemie beeinflusst die Wohnpräferenzen der Bernerinnen und Berner. Der «Bund» berichtet. Ausserdem in der Presse: Homeoffice in den Bergen, Berner Flughafenplaner und Tramverlängerung in Pratteln.

In Paris und New York führten die Pandemie und die Ausgangssperren bei Teilen der Bevölkerung zu einer Stadtflucht. Dasselbe gilt für die Stadt Bern. Der «Bund» berichtet. So verzeichnete die Stadt 2020 insgesamt 8,6 Prozent mehr Wegzüge im Vergleich zum Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Das ständige Herumsitzen in den eigenen vier Wänden habe bei vielen Mietenden zu Umzugsgelüsten geführt, schreibt die Zeitung. Doch auch wenn die Agglomeration tendenziell wachse und für den gleichen Mietpreis in der Vorortsgemeinde mehr Wohnraum rausspringe, könne höchstens von einer «Stadtflucht light» die Rede sein. «Ein Stadtberner verlässt seine Stadtwohnung jetzt auch nicht auf die Schnelle und ohne zwingende Gründe, die guten Argumente fürs Wohnen in der Stadt sind nach wie vor da», sagt Francis Schwartz, der für die Raiffeisenbank die Entwicklungen am Schweizer Immobilienmarkt analysiert, gegenüber dem «Bund».

Weitere Meldungen:

– «Homeoffice in den Bergen»: Der Kauf von Ferienimmobilien im Berner Oberland nahm trotz steigenden Preisen markant zu, schreibt der «Bund» heute.

– Der gebürtige Berner Oliver Hebeisen hat am Berliner «Pannenflughafen» BER mitgearbeitet. Im Interview mit dem «Bund» erzählt er von der Arbeit als Architekt in Deutschland.

– Die geplante Tramverlängerung der 14er-Linie in Pratteln ist Gegenstand einer emotionalen Debatte, schreibt die «Basler Zeitung» heute. Jetzt kann die Stimmbevölkerung abstimmen.

– «Starker Auftritt für einen Bürobau»: Der neue Firmensitz der WWZ Gruppe zwischen Zug und Cham, geplant von Boltshauser Architekten, biete mehr als Funktion und Effizienz, schreibt die «Sonntagszeitung».

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