Das Geviert neben dem «Klubhaus» in St.Gallen gehört jetzt der öffentlichen Hand. Das eröffnet dem Quartier Bahnhof Nord neue Chancen. Fotos: zVg

St. Gallen korrigiert Planungsfehler

Die Stadt St. Gallen will das Entwicklungsgebiet hinter dem Hauptbahnhof mit einem offenen Wettbewerb aufwerten.

Erst seit die St. Galler Stadtregierung diesen Frühling das alte Gebäude des Spanischen Klubhauses mit seinem Restaurant kaufte (Hochparterre.ch berichtete), war eine vernünftige Planung hinter dem Hauptbahnhof möglich, schreibt die «NZZ»: «Dazu bedurfte es allerdings heftiger öffentlicher Kritik und ebensolcher Interventionen durch den Heimatschutz, durch Stadtparlamentarier und von Architekten.» In einem partizipativen Verfahren sollen nun Experten und Vertreter der Stadtbewohner das künftige Gedeihen des Quartiers diskutieren und skizzieren. Einbezogen wird etwa die Bürgerbewegung «Tisch hinter den Gleisen». Zudem sollen vier interdisziplinäre Teams städtebauliche Vorschläge ausarbeiten. Die Umsetzung samt Wettbewerbsverfahren ist dann ab 2017 geplant, informiert die «NZZ».

Weitere Meldungen:


– Für die sechs Baufelder der Überbauung Warmbächliweg in Bern haben sich sechs Genossenschaften beworben, berichtet der «Bund».

– Kampf um Windräder: Die Windkraft-Lobby kritisiert die Stiftung für Landschaftsschutz wegen zahlreicher Einsprachen. Die «NZZ» berichtet.

– Das Lausanner Büro Rham Architectes gewinnt den Wettbewerb für die Zentrumsgestaltung der Waadtländer Gemeinde Bochillon. «24heures» stellt das Projekt vor.

– Jaguar-Designer Wayne Burgess erklärt im Interview mit der «Basler Zeitung», warum der neue XF aussieht wie der alte. (Artikel online nicht erhältlich)

– Von der Sanierung in New Orleans nach dem Hurrikan «Katrina» haben

nicht alle Quartiere und Bevölkerungsgruppen profitieren können, schreibt die «NZZ».

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