Die 1974 eröffnete Stadthalle von Chemnitz ist verkleidet mit Rochlitzer Porphyr, einem Tuff, der auch in mittelalterlichen Bauwerken Verwendung fand. Fotos: Bild: Roman Bezjak

Späte Wertschätzung

Architektonischen Zeugen der Ostmoderne galten als eintönig. Heute scheint das gewichtigste Argument für ihren Erhalt das drohendes Verschwinden zu sein, schreibt die «NZZ».

Lange galten die architektonischen Zeugen der Ostmoderne hinsichtlich ihres ästhetischen Anspruchs als eintönig und trist. Heute scheint das gewichtigste Argument für den Erhalt der Bauten ihr drohendes Verschwinden zu sein, berichtet die «NZZ». Architektonische Relikte der Schwerindustrie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts erfahren im Westen als «anonyme Skulpturen» seit geraumer Zeit Anerkennung und Pflege. Sie halten die Erinnerung an untergegangene Produktionsformen und die funktionale Vielfalt von Industriebauten wach, mit denen man einst in erster Linie Schwerarbeit und Umweltverschmutzung verband.

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- Die «Strategie 2030» von Engadin St. Moritz Mountains AG sieht vor, nur noch dort zu investieren, wo es Sinn macht. Der Plan, die Lagalb-Bahn voraussichtlich im nächsten Jahr einzustellen, sorgt für Kritik, schreibt die «Südostschweiz». 

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