Die Siedlung Stöckacker-Süd im Westen Berns soll abgerissen und durch drei neue viergeschossige Wohnhäuser ersetzt werden. Fotos: www.stoeckackersued.ch

Soll die Stadt Wohnungen bauen?

Die Siedlung Stöckacker-Süd im Westen Berns soll durch drei neue Wohnhäuser ersetzt werden, schreibt der «Bund».

Die Siedlung Stöckacker-Süd im Westen Berns soll abgerissen und durch drei neue viergeschossige Wohnhäuser ersetzt werden. «Die Stadt plant ambitiös», schreibt der «Bund» in der heutigen Ausgabe. «146 Wohnungen sollen die bisher 106 ersetzen, wobei diese im Schnitt rund 40 Quadratmeter grösser sein sollen als zuvor.» Die Neubauten sollen «ökologisch Pioniercharakter» haben, mit Minergie-P-Eco-Standard und geschlossenen Wasser- und Biomassekreisläufen. «Kontrovers» dürfte die Finanzierung sein, meint der «Bund» und fragt: «Ist es überhaupt Aufgabe der Stadt, Wohnungen zu bauen?». Ja, antwortet Stadtpräsident Alexander Tschäppat: «Die Stadt sollte wieder vermehrt selbst in den Wohnungsbau eingreifen.»

Weitere Meldungen:

– Das Projekt «Linus» der Büro B Architekten und Planer AG aus Bern hat den Wettbewerb für den Neubau des Autobahnwerkhofs in Bern Wankdorf gewonnen. Der «Bund» berichtet.

– Die drei Zürcher Gemeinden Dättlikon, Eglisau und Schlieren sind enorm gewachsen und stossen an ihre Grenzen. Wie gehen Sie damit um, fragt der «Tages-Anzeiger» heute.

– Im Dokumentarfilm «Urbanized» zeigt Gary Hustwit den Triumph und die Krise der Metropolen. «Eine kompakte Analyse der Stadt im 21. Jahrhundert», meint der «Tages-Anzeiger».

– «Stunde der Wahrheiten am Gotthard» titelt die «NZZ»: In vier Jahren wird der Kern der Gotthard-Neat in Betrieb genommen.

– Eine neuartige Windenergieanlage in Dägerlen (ZH) mit drei Windrädern soll bereits bei einem lauen Lüftchen Strom erzeugen. Die «NZZ» stellt das Projekt vor.

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