Das Fussballstadion für 18 000 Zuschauer, zwei Hochhäuser mit 600 Wohnungen und eine Genossenschaftssiedlung mit 175 Wohnungen – das Zürcher Stadtparlament hat sich für das Projekt ausgesprochen. Fotos: Nightnurse Images

Showdown im Rathaus

Nach einer hitzigen Debatte hat das Zürcher Stadtparlament den Weg zum neuen Fussballstadion geebnet, berichtet die «NZZ». Fast vier Stunden lang debattierte man über das Projekt. Nun soll das Volk entscheiden.


Nach einer hitzigen Debatte hat das Zürcher Stadtparlament am Mittwochabend den Weg zum neuen Fussballstadion geebnet, berichtet die «NZZ».


Fast vier Stunden lang hat das Zürcher Stadtparlament über das Stadionprojekt auf dem Hardturm-Areal debattiert. Die SP stellte einen Rückweisungsantrag, der jedoch chancenlos blieb. In der Schlussabstimmung obsiegte das vom Stadtrat unterstützte Projekt für ein Fussballstadion für 18 000 Zuschauer, zwei Hochhäuser mit 600 Wohnungen und eine Genossenschaftssiedlung mit 175 Wohnungen. Das Projekt wird von privaten Investoren finanziert; die Stadt stellt Baurechte zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Voraussichtlich im November hat nun das Volk das letzte Wort über das Zürcher Fussballstadion.

Weitere Meldungen:

– Auch über die Zukunft des Carparkplatzes neben dem Hauptbahnhof werden die Zürcher voraussichtlich abstimmen: Die Volksinitiative «Neue Arbeitsplätze anstatt Carparkplätze» ist formell zustande gekommen, schreibt die «AZ».

– Das Zürcher Schützenhaus Albisgütli muss saniert werden. Weil das Haus ein Quartiertreffpunkt sei, will der Stadtrat ein Darlehen gewähren, schreibt die «NZZ».

– Nach dem Neubau am See darf die Swiss Re nun auch das Mythenschloss ersetzen: Der Stadtrat hat den Gestaltungsplan zuhanden des Gemeinderats verabschiedet, schreibt die «NZZ».

– Auf Wiedersehen, White Cube: Das Stapferhaus Lenzburg erhält eine neue Architektur – ein Holzhaus mit schwarzem Anstrich, meldet die «NZZ».

–  Auf der Baustelle für das neue Botta-Thermalbad in Baden ist die Kantonsarchäologie auf gut erhaltene Überreste eines grossen Beckens gestossen. Die Bauarbeiten verlaufen aber fahrplanmässig, schreibt die «AZ».

– Die 500'000-Franken-Crowdfunding-Kampagne der Liestaler Kopfhörerentwickler Blomm & Berger in «20 Minuten».

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