Der italienische Designer Enzo Mari baut einen Sedia One Chair. Fotos: Jouko Lehtola, © Artek

Selber machen

Die Do-it-yourself-Bewegung hat den Mainstream erreicht. Eine Schau im Museum für Gestaltung Zürich fragt, was dies für das Design bedeutet.

Die Do-it-yourself-Bewegung hat den Mainstream erreicht, schreibt der «Tages-Anzeiger». Eine Schau im Museum für Gestaltung Zürich fragt, was dies für das Design bedeutet. «Die sehenswerte Ausstellung geht einerseits der Frage nach, über welche Kanäle und in welchen Foren Entwürfe und Bauanleitungen ausgetauscht werden», so die Zeitung. Daneben lasse die Schau konkreten Gegenständen viel Raum. Zu sehen sind zum Beispiel die «Hartz-IV-Möbel» des Berliner Architekten Van Bo Le-Mentzel, der Bauanleitungen für Möbelklassiker entwirft. Heimwerker können etwa den «Standard Stuhl» von Jean Prouvé von 1934 als Kreuzberg-Chair gratis aus dem Netz laden. Zum selber Bauen gehört auch das selber Flicken: Der ZHdK-Student Christian Pfeifer hat darum einen Reparatur-Workshop ins Leben gerufen. Auch im Schaudepot selber wird eigenhändig montiert: In die Ausstellung ist eine offene Werkstatt integriert, für die Studierende wöchentlich wechselnde Projekte entwickelt haben, so der «Tages-Anzeiger».

«Do It Yourself Design»: bis 31. Mai im Schaudepot des Museums für Gestaltung Zürich

Weitere Meldungen:


– Die «Tessiner Zeitung» berichtet über den Durchstich im Ceneri-Basistunnel: «Die 15.4 Kilometer lange Eisenbahnröhre wird dereinst die Mobilität im Kanton revolutionieren.»

– An der Baselworld reden alle über Smartwatches. «Die Geschäfte werden aber ohne intelligente Uhren gemacht», schreibt die «Basler Zeitung».

– Das Davoser Luxushotel «Intercontinental» bleibt in der Zwischensaison geschlossen, meldet die «Südostschweiz». Der Entscheid überrascht die lokale Tourismusorganisation.

– Der Bahnhof Lausanne wird für 1 Milliarde Franken umgebaut. Der Spatenstich soll in zwei Jahren stattfinden, weiss die «24 heures».

– Eine Abwasserreinigungsanlage in Lausanne erhält eine neue Hülle aus Luftkissen. Den Wettbewerb dafür gewinnen m+n architectes, berichtet die «24 heures».

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