Schwarz-weiss und analog

Die Südostschweiz feiert den Bündner Fotografen Guido Baselgia und im Misox wird um ein Naherholungsgebiet gestritten. Die Presseschau vom 7. Februar.

Wie Hochparterre gestern berichtete, erhält der Malanser Fotograf Guido Baselgia den Bündner Kulturpreis. Er fotografiert konsequent in Schwarz-weiss und analog. «Ich wollte mit dem analogen Medium, mit dem langsamen Bild weiterschürfen», sagt Baselgia in der Südostschweiz. Für ihn sei nicht die eine Technologie besser als die andere, «die digitale ist einfach nicht meine bevorzugte Weise, eine Aufnahme zu machen». Denn es ist eben die Zeit, die als Dimension wegfällt. «Wenn ich im Dschungel fotografiere, sehe ich erst Monate später, was dabei entstanden ist» – daheim im Atelier. Dieser Prozess, diese Dimension sei mindestens ebenso wichtig wie das Fotografieren selbst. Die analoge Technik erlaube ihm ausserdem ein lückenloses «Band von Licht» bis zum fertigen Abzug, so Baselgia. Notabene immer in Schwarz-Weiss. «Damit habe ich das Werkzeug, mit dem ich meinen Vorstellungen am nächsten komme.»

 

Weitere Meldungen:

– Im Misox soll ein beliebtes Naherholungsgebiet aufgehoben werden, ist ebenfalls in der Südostschweiz zu lesen. Es liegt in einer Schutzzone und ist deswegen illegal. Das haben die Naturschutzverbände erst kürzlich festgestellt. Die Gemeinde hatte das Gebiet seit langem gebilligt.

– Losinger Marazzi baut beim Flughafen Payerne für 25 Millionen Franken einen «Inkubator», ein Gewerbehaus für Luftfahrtunternehmen, berichtet 24 Heures.

 

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