Besucher von Kongresshaus und Tonhalle müssen weiter auf die Sanierung warten.

Sanierung von Tonhalle und Kongresshaus blockiert

Die Sanierung der Tonhalle und des Zürcher Kongresshauses lässt weiter auf sich warten. Ein im Planerwahlverfahren unterlegenes Büro hat eine Beschwerde eingelegt, der das Verwaltungsgericht aufschiebende Wirkung zugestanden hat.

Sanierung von Tonhalle und Kongresshaus blockiert

Die Sanierung der Tonhalle und des Zürcher Kongresshauses lässt weiter auf sich warten. Die Arbeiten sind, wie bei grösseren Sanierungen üblich, in einem Planerwahlverfahren vergeben worden. Den Zuschlag erhielt die Arbeitsgemeinschaft Bösch Conzett Diener. Jetzt hat ein unterlegenes Büro eine Beschwerde eingelegt, der das Verwaltungsgericht aufschiebende Wirkung zugestanden hat, schreibt die «NZZ». Anzunehmen sei, dass das Büro eine günstigere Offerte einreichte als die siegreiche Arbeitsgemeinschaft. Bereits jetzt dürfte klar sein, dass die Sanierung dadurch um ein Jahr verzögern wird, wie Alfons Sonderegger, Präsident der Kongresshausstiftung, bestätigt. Geplant war, nach Saisonende im Sommer 2013 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Im September 2014 hätte David Zinmans Nachfolger als neuer Chefdirigent in der renovierten Tonhalle starten können. Dieser Terminplan habe sich nun wohl zerschlagen.

Weitere Meldungen:


– Mit neuartigen Stoffen will die europäische Textilindustrie ihren Platz auf dem Markt verteidigen. Das Ziel ist, Textil mit Elektronik zu vermählen. Vereinzelt gelinge das schon gut, der grosse Wurf sei bisher aber ausgeblieben, schreibt die «NZZ».

– Breche im Zürcher Flussbad Oberer Letten Panik aus, verhindere der schmale Zugangstunnel die Flucht, warnen Politiker. Echte Sorge – oder bloss ein politisch begründetes Schreckensszenario, fragt der «Tages-Anzeiger».

– Auf dem Berner Wankdorfplatz soll ab 2012 ein unterirdischer Kreisel die meist befahrene Kreuzung entlasten, berichtet «Der Bund».

–Investoren wollen das Bäderquartier in Baden wiederbeleben. Bevor die Bagger auffahren, gibt es für die Archäologen viel zu tun, schreibt der «Tages-Anzeiger».

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