Baustelle des Luxushotels Chedi Ende 2011 (Foto ASA) Fotos: ASA

Rückendeckung für das Sawiris-Projekt

Welche Folgen hat die Initiative gegen mehr Zweitwohnungen für den Bau des Sawiris-Resorts in Andermatt? fragt die «NZZ» in der heutigen Ausgabe.

Welche Folgen hat die Initiative gegen mehr Zweitwohnungen für den Bau des Sawiris-Resorts in Andermatt? fragt die «NZZ» in der heutigen Ausgabe. Die Aussagen des zuständigen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) seien widersprüchlich. «Nicht ausgeschlossen werden kann der schlimmste Fall, dass nämlich die vorläufige Sistierung von Baubewilligungsgesuchen in einem definitiven Baustopp für Zweitwohnungen enden könnte», schreibt die «NZZ». Die Marketingleute der Andermatt Swiss Alps lassen verlauten, das Resort werde trotz fehlender Ausführungsgesetzgebung vorderhand wie geplant weiterentwickelt. Die bewilligten Quartiergestaltungspläne enthielten präzise Auflagen, welche die einzelnen Baubewilligungen schon weitgehend vorwegnähmen. Letztlich ginge es beim geplanten und zum Teil schon im Bau befindlichen Resort nicht um einzelne Häuser, sondern um ein integrales Entwicklungsprojekt, das sich seit über zwei Jahren im Bau befinde. «Diese Auffassung der Bauherren teilt auch die Urner Regierung. Justizdirektorin Heidi Z'graggen spricht in der «NZZ» von einem Gesamtbauwerk, das zu wesentlichen Teilen bereits erstellt sei. «Es kann nicht sein, dass nun mitten im Bauprozess abgebrochen wird und die schon geleisteten Investitionen wertlos werden», warnt sie. 

Weitere Meldungen:

– Der Bauboom rund um viele Bahnhöfe im Kanton Zürich macht den Ausbau von Publikumsanlagen nötig – die rechtzeitige Finanzierung ist aber ungewiss. Die «NZZ» berichtet.

– Mit dem Opernhaus von Sydney wurde Jørn Utzon berühmt. Später baute er sich auf Mallorca ein ganz in die Landschaft integriertes Haus. Die «NZZ» hat das restaurierte Bauwerk besichtigt.

– Im Berner Oberland streiten sich die Stromkonzerne Axpo und BKW um die Nutzung eines Seitenbaches. «Der Fall ist symptomatisch für die Branche, die auch die letzten Potentiale der Wasserkraft zu nutzen versucht», schreibt der «Bund».

– Das neue Verwaltungszentrum im Burgdorf bei Bern ist bezugsbereit. «Erstmals in der Schweiz wurde ein Gebäude nach dem Modell einer Public-private-Partnership gebaut», schreibt der «Bund».

– Das Gerüst an der Lausanner Oper der Architekten Inès Lamunière und Patrick Devanthéry ist weg. Das Gebäude zeigt seine Spiegelfront. Bilder in der «24heures».

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