Das Fassaden-Mock-up zeigt eine Ecke am Übergang vom 2. zum 3. Obergeschoss. Fotos: Georg Aerni

Rotfront am See

Die Swiss Re stellte die Fassade des Neubaus in Zürich vor: Sie wird aus roten Betonelementen gestaltet. Ausserdem: Wasser in Basel, Wahlkampfschlager in Zürich, Pedro Lenz auf dem Bau und Tramdesign in Zürich.

Ein Mock-up einer Fassadenecke des Swiss-Re-Neubaus «Lake» am Mythenquai in Zürich war gestern der Star an der Medienkonferenz. Hauptthema war dabei die rote Farbe, die das Gebäude dereinst tragen wird. Je nach Licht- und Witterungsverhältnissen wird das Gebäude dereinst über das Seebecken leuchten und sich in die Reihe weiterer roter Bauten am See einfügen. ‹Tages-Anzeiger› und ‹Neue Zürcher Zeitung› berichten heute darüber.

Als Vertreter der Architektengemeinschaft Meili & Peter Architekten und GFA Gruppe für Architektur stellte Detlef Schulz das Neubauprojekt vor. Das Gebäude Lake wird der letzte Baustein im Campus Mythenquai sein, an dem die Swiss Re alle Mitarbeitenden zusammenführen möchte. Zurzeit laufen die Abbrucharbeiten der Obergeschosse des Bürohauses Mythenschloss aus den 1980er-Jahren, bis Ende 2025 soll der Neubau stehen.

Ein ausführlicher Bericht ist hier.

 

Weitere Meldungen:

– In Basel will eine Projektgruppe mehr offene Wasserflächen realisieren, schreibt die ‹Basler Zeitung›. An sieben Standorten will das Projekt @HOC offene Wasserflächen schaffen, darunter grosse Fontänen auf dem Kasernen-Areal oder ein Springbrunnen auf dem Marktplatz. Dies soll auch der Klimaerwärmung entgegenwirken, wie Nicole Wirz von Raumplan Wirz sagt, die das Konzept mitentwickelte.

– In einem längeren Beitrag in der ‹NZZ› geht Redaktor Adi Kälin der Frage nach, welche Langzeitfolgen Initiativen haben, die kurz vor kommunalen Wahlen lanciert werden. Grosse Parteien wie die SP nutzten das Mittel zur Machtdemonstration, kleine Parteien wie die PdA nutzten es, um auf sich aufmerksam zu machen.

– Zum Entsetzen seiner spanischstämmigen Mutter begann Schriftsteller Pedro Lenz nach dem Abbruch des Gymnasiums eine Maurerlehre. Im Mundartroman «Primitivo» erzählt er von seiner Zeit auf dem Bau. Sein Alter Ego ist ein Lehrling, der von einem alten Fremdarbeiter lernt, dass niemand durchs Leben kommt, «ohne dreckig z wärde». ‹Der Bund› stellt den Roman vor.

– Nach jahrelangen Verzögerungen setzen die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich das Flexity-Tram im Linienverkehr ein. Aus diesem Anlass porträtiert der ‹Tages-Anzeiger› die Designerin Theres Naef von Milani Design, die das Tram gestaltet hat. «Das neue Tram sollte eine Hommage an das puristische Zürich sein. Formen wie in Basel kamen hier nicht infrage», sagt sie.

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