Modell der Überbauung ‹Nauentor›. Fotos: zVg

Rostbalken wird zu ‹Nauentor›

Der Grosse Rat von Basel beschliesst über die Überbauung ‹Nauentor›. Die «bz» berichtet. Ausserdem in der Presse: Aargauer Dorf als Architekturmodell, Basler Parkplatzabbau und Berner Schoggimuseum.

Seit 2016 steht das rötliche Postreitergebäude beim Bahnhof SBB in Basel grösstenteils leer. Heute beschliesst der Grosse Rat über die ‹Nauentor› genannte Überbauung, in der sowohl gearbeitet wie auch gewohnt werden soll. Die «bz» berichtet. Den Fussgängerinnen und den Velofahrern werde in den Überlegungen der Kommission hohe Priorität eingeräumt, schreibt die Zeitung. Neben einer «attraktiven, grosszügigen, öffentlich zugänglichen Fussgänger- und Velopassage» sollen auch 400 Veloabstellplätze geschaffen werden. Die Wohnungen innerhalb der künftigen Überbauung ‹Nauentor› werden zu mindestens 30 Prozent «preisgünstig» sein, legt der vorliegende Bericht der Bau- und Raumplanungskommission (BRK) vor. Einige Mitglieder der BRK hätten diesen Anteil gerne noch höhergeschraubt. Die Investoren Post und SBB  hätten sich aber «zu diesem Kompromiss durchringen können», heisst es im Bericht. Anders als bei den Transformationsarealen seien die Grundeigentümer bei diesem Projekt zu der Drittelsquote gesetzlich nicht verpflichtet. «Dass Post und SBB dennoch darauf eingegangen sind, zeigt, woher der politische Wind in der Stadt derzeit weht.», meint die Zeitung.

Weitere Meldungen:

– «Architekturstudierende zeigen, wie das Areal östlich des Ortskerns von Huttwil AG entwickelt werden könnte», schreibt die «Berner Zeitung».

– Die Kommission für Umwelt, Verkehr und Energie des Grossen Rats in Basel zwingt Riehen zum Abbau von Friedhof-Parkplätzen. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Erhält Bern ein Schoggimuseum?»: Ein Berner sammelt Geld, um in einer «Erlebniswelt» die Geschichte von Schokoladenpionieren zu erzählen, schreibt der «Bund».

–  «Wer günstigen Wohnungsbau fördert, ist kaum in der SVP», findet der «Bund» und interviewt Berns abtretenden Immobilienchef Fernand Raval.

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