Familiengarten in Basel

Ringen um Familiengärten in Bern

Bern will im Holligenquartier verdichtet bauen, schreibt der «Bund». 117 Familiengärten würden den Plänen für 190 Wohnungen und einen neuen Park zum Opfer fallen. Doch dagegen regt sich Widerstand.

Bern will im Holligenquartier verdichtet bauen, schreibt der «Bund». 117 Familiengärten würden den Plänen für 190 Wohnungen und einen neuen Park zum Opfer fallen. Doch dagegen regt sich Widerstand.  Stadtpräsident Alexander Tschäppät betonte gestern, wie sehr sich das Gebiet für verdichtetes Bauen eigne, und strich insbesondere die hervorragende Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr heraus. «Für die Einwände der Familiengärtner zeigt Tschäppät zwar Verständnis, stellte aber die Frage in den Raum, ob Familiengärten denn wirklich an so zentraler Lage sein müssten», so die Zeitung. Ausserdem seien die Familiengärten für die Öffentlichkeit nur bedingt zugänglich. Das Anwohner-Komitee «Holligen bleibt grün» kämpft gegen die Aufhebung der Gärten und befürchten, dass das unbebaute Gebiet in Holligen damit Stück für Stück verschwinden werde. Im Mai entscheidet das Stimmvolk.

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- Das Thalwiler Architekturbüro Archplan ist für die Integration eines Hörbehinderten ausgezeichnet worden, meldet der «Tages-Anzeiger». Die Mitarbeiter büffeln nun einmal pro Woche Gebärden und kommen zu überraschenden Einsichten.

- Im Februar stimmt der Kanton Zürich über die Erweiterung des Landesmuseums ab – nachdem dem Ja der eidgenössischen Räte und der Stadt Zürich. Die «NZZ» legt dar, warum mit dem geplanten Anbau das richtige Projekt am richtigen Ort erstellt wird.

- Vor dem Parlamentsentscheid über den Finanzausgleich drängt der Städteverband darauf, dass urbane Gebiete mehr Geld erhalten. Die Vertreter der Berggebiete und sparwillige Politiker wehren sich gegen die Ansprüche, berichtet der «Tages-Anzeiger».

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