Renovation auf der Insel Ufenau erlaubt Fotos: Roland zh via Wikimedia

Renovationsprojekt auf der Insel Ufenau erlaubt

2011 verbot das Bundesgericht einen Ersatzneubau nach Plänen von Peter Zumthor auf der Insel Ufenau. Jetzt kommt aus Bern grünes Licht.

2011 verbot das Bundesgericht dem Kloster Einsiedeln, auf der Insel Ufenau im Zürichsee einen Ersatzneubau für die Gastwirtschaft nach Plänen von Peter Zumthor zu bauen. Jetzt kommt aus Bern grünes Licht für eine Umgestaltung der bestehenden Bauten. Die «NZZ» berichtet. «Den hochfliegenden Plänen mit einem eindrücklichen Neubau-Projekt von Peter Zumthor hat allerdings eine weltliche Instanz (...) ein Ende gesetzt: Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) befand das Projekt als nicht verträglich mit den strengen Schutzauflagen, denen die Ufenau untersteht», rekapituliert die «NZZ» heute. «Nachdem lange ungewiss gewesen ist, welche Nutzungsformen konkret mit den Schutzzielen vereinbar sind, liegt jetzt eine Stellungnahme aus Bern vor. Die ENHK und die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege (EKD) beurteilen ein vom Kloster im August 2014 eingereichtes Richt- und Nutzungskonzept als realisierbar, sofern verschiedene Details berücksichtigt werden, wie das Kloster mitteilt. Das Konzept des Klosters umfasst das Haus zu den zwei Raben, die Scheune und den Schuppen daneben.» Das Projekt für die Erneuerung der Gastwirtschaft und die Sanierung des Hauses zu den zwei Raben sollte damit im Lauf des Sommers vorliegen.

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– Neun Monate nach dem Ja zur Wohn­Initiative in Bern ist deren Umsetzung weiter unklar. Kritiker 
sprechen von Hinhaltetaktik, schreibt der «Bund».

Die «NZZ» proträtiert anlässlich der Zürcher RegierungsratswahlenBaudirektor Markus Kägi und diagnostiziert «fast schon Streitlust».

– Die Fachexperten, welche angeblich das Projekt von Thom Mayne für ein Luxushotel in Vals empfohlen haben, distanzieren sich von der Bauherrschaft. Die «Südostschweiz» informiert.

– Zwischen Chailly und Clarens will die Gemeinde Montreux ein neues Quartier bauen. Elf Gebäude und 200 Wohnungen sind geplant. «24heures» berichtet.

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