Die Siedlung Sihlbogen in Zürich-Leimbach von Dachtler Partner Architekten. Fotos: Dachtler Partner Architekten

Rekurrentin soll für Bauverzögerung zahlen

Die Baugenossenschaft Zurlinden verklagt eine Rekurrentin auf Schadenersatz, weil sie den Bau der Siedlung Sihlbogen in Zürich-Leimbach verzögert und damit verteuert habe.

Die Baugenossenschaft Zurlinden verklagt eine Rekurrentin auf fast 500 000 Franken Schadenersatz, weil sie den Bau der Siedlung Sihlbogen in Zürich-Leimbach (Architektur Dachtler Partner) verzögert und damit verteuert habe. Die Rekurrentin ihrerseits reagiert mit einer Strafanzeige wegen Drohung und Nötigung. Die «NZZ» berichtet heute über den Fall. «Man wolle jetzt einmal ein Zeichen setzen gegen das leichtfertige Blockieren von Bauprojekten» wird Rolf Hefti, Geschäftsführer der Baugenossenschaft zitiert. Hefti vermutet hinter der Rekurrentin den städtischen Heimatschutz. Nach Ablehnung des Rekurses beim Baurekursgericht sei das Verwaltungsgericht angerufen worden, ohne neue Argumente vorzubringen. Schon das Baurekursgericht habe sich mit der Einordnung und Gestaltung der Bauten befasst und diese als genügend beurteilt. «Dem hält die Rekurrentin entgegen, dass von der ersten Instanz zwar die Einordnung in die bauliche Umgebung, nicht aber die für Arealüberbauungen ebenfalls geforderte gute Einordnung in die Landschaft beurteilt worden sei», berichtet die «NZZ» weiter.

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