Die Glatttalstadt der Gruppe Krokodil: Ein Quartier für die zweite Gründerzeit?

Wie bauen?

Die ‹NZZ› diskutiert «Rezepte für den Umgang mit knappem Boden», der ‹Tages-Anzeiger› fordert «Eine zweite Gründerzeit». Ausserdem in der Presse: eine bedrohte Villa, ein autofreier Central Park und kalte Betten in der Innenstadt.


Kommenden Freitag feiert die ‹Vereinigung für Landesplanung› in Solothurn ihren 75. Geburtstag und heisst ab dann ‹Espace Suisse›. Doch nicht der Namenswechsel, sondern die Geschichte dieser «Souffleuse der Schweizer Raumplanung» und «Rezepte für den Umgang mit knappem Boden» sind der ‹NZZ› eine Doppelseite wert. Nötig seien «Ehrliche Diskussion, konsequenter Vollzug, mehr Dialog», man müsse «Miteinander planen, nicht nebeneinander» und vor allem «Dort bauen, wo eine Nachfrage besteht». Zu letzterem Punkt liefert der ‹Tages-Anzeiger› einen interessanten Beitrag und fordert «Eine zweite Gründerzeit» – weil auf dem Land neuer Wohnraum leer stünde und in der Stadt Wohnungen fehlten. Für Zürich heisse das: Mehr wie die dichten, durchmischten Kreise 3 bis 5 werden. Für die Schweiz: Das Einmillionen-Zürich fördern.

Weitere Meldungen:


– «Klinik Pyramide zieht nach Küsnacht», titelt die ‹NZZ› kühl. Dahinter steckt «ein Lehrstück über Interessenabwägung im Denkmalschutz», denn für den Neubau soll die 1937/38 von den Gebrüdern Pfister im Landistil erbaute Villa Nager abgerissen werden.

– «Marktplatz soll bis Ende Jahr autofrei sein», titelt das ‹St. Galler Tagblatt›. Da ist New York weiter: Der «Central Park ist nun autofrei», weiss die ‹Luzerner Zeitung›.

– In Zürich-Guggach haben «Zürcher, Basler und Berliner» einen Architekturwettbewerb für 120 gemeinnützige Wohnungen gewonnen. Der ‹Tages-Anzeiger› berichtet.

– «Kalte Betten in der Altstadt», titelt die ‹NZZ› und blättert Zahlen vor: Stadtweit gibt es in Zürich knapp vier Prozent Zweitwohnungen, doch in manchen Innenstadtquartieren sind es fast 20 Prozent. Ähnlich sieht es laut ‹Tages-Anzeiger› bei Airbnb-Wohnungen aus. Doch «zum Ärger von Links-Grün» will die Stadt «nicht eingreifen».

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