Die Axa Anlagestiftung will die Basler Hauptpost umfassend sanieren und eine Neukonzeption erarbeiten.

«Prunkgebäude mitten in der Stadt»

Früher waren Poststellen das Zentrum des öffentlichen Lebens, heute werden sie nicht mehr gebraucht, schreibt die «NZZ». Ausserdem in der Presse: Zürcher Immobilienmarkt, Bündner Autobahn und Basler Start-Ups.

Über 4000 Poststellen gab es 1970 in der Schweiz. Drei Viertel sind seither verschwunden, jede zweite davon in den letzten fünfzehn Jahren. Heute verfüge die Post über weniger eigene Filialen als ein Jahr nach ihrer Gründung im Jahr 1850, berichtet die «NZZ»: «Poststellen waren Prunkgebäude mitten in den Städten, dort, wo das Leben pulsiert.» Wie zum Beispiel den Sandsteinbau an der Gerbergasse in Basel, den die Post 1853 übernahm. Die imposante Schalterhalle der Poststelle Basel 1 stehe für das Machtbewusstsein der Post im jungen Bundesstaat. (Heute wird das Gebäude von Herzog & de Meuron für die Axa Anlagestiftung saniert). Auch auf dem Land, wo viele Gebäude oft weniger «prätentiös» seien, war die Ankerfunktion von Poststellen während anderthalb Jahrhunderten gewaltig, schreibt die Zeitung: «In vielen Dörfern bildet die Poststelle zusammen mit dem örtlichen Wirtshaus und der Dorfkirche das Zentrum des öffentlichen Lebens.» Nun sei diese Ära zu Ende. Wie viele Liegenschaften sich noch in ihrem Besitz befänden, sagt die Post nicht, doch «dass Poststellen über längere Zeit leer stehen, ist die Ausnahme.»

Weitere Meldungen:

– «Hart umkämpfter Immobilienmarkt»: Eine Hausbesitzerin stirbt und vermacht ihren Altbau in Wiedikon zwei gemeinnützigen Organisationen. «Trotzdem gehört er eineinhalb Jahre später den Pensionskassen», schreibt der «Tages-Anzeiger.

– Das Bundesamt für Strassen Astra beharre auf der geplanten A13-Erneuerung bei Splügen im Kanton Graubünden. Es biete aber Hand zu «besseren Lösungen» für das verkehrsgeplagte Dorf, berichtet die «Südostschweiz».

– «Boomende Start-Ups»: In der Region Basel herrsche «Gründerlaune», schreibt die «Basler Zeitung».

– «Paradies in Texas»: Der Schweizer Karl Bürkli zog 1855 mit dreissig Verbündeten nach Amerika, um dort eine «sozialistische Stadt» zu gründen. Eine Reportage im «NZZ Folio»

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