Pritzker-Preisträger 2014: Der japanische Architekt Shigeru Ban. Fotos: ZvG

Pritzkerpreis 2014 an Shigeru Ban

Zum zweiten Mal in Folge geht der Architektur-Oskar nach Japan und bezeugt somit «das hohe Niveau der zeitgenössischen japanischen Baukunst», kommentiert die ‹NZZ› die gestrigen Vergabe des Pritzkerpreises an Shigeru Ban.

Shigeru Ban sei ein Meister des «humanen und ökologischen Bauens». Er spiele diesen Ruf jedoch nicht übermässig aus, analysiert die ‹NZZ› in ihrem Kommentar zur gestrigen Pritzkerpreis-Vergabe 2014. Dass die Chicagoer Hyatt-Stiftung den Architektur-Oskar nach Toyo Ito im letzten Jahr erneut an Japan vergebe, bezeuge «das hohe Niveau der zeitgenössischen japanischen Baukunst».
Shigeru Ban, der in New York und Los Angeles Architektur studierte, wurde vor allem durch seine Notunterkünfte für Bürgerkriegs- und Erdbebenopfer aus Kartonröhren bekannt. Nach dem Centre Pompidou in Metz (Frankreich) erregten mehrere Bauten in der Schweiz Aufmerksamkeit – unter anderem das Tamedia-Gebäude in Zürich und der Hauptsitz der Swatch-Group in Biel, beides grosse Holzbauten. Auch einer seiner Kleinbauten aus Recyclingpapier und -karton findet sich in Zürich: Der temporäre Pavillon des Museum Rietberg, der ab Frühling wieder stehen sollte.

Sämtliche Informationen zur Pritzkerpreis-Vergabe 2014

Bericht von Andres Herzog auf Hochparterre-Online

Weitere Meldungen:

http://www.hochparterre.ch/nachrichten/architektur/blog/post/detail/shigeru-ban-erhaelt-pritzkerpreis/1395766989/


– Chance fürs Velo nutzen: Die Zürcher VCS-Sektion fordert, die Neugestaltung des Heimplatzes beim Kunsthaus zu überarbeiten. Co-Geschäftsleiter Markus Knauss erachtet in der ‹NZZ› die Aussparung von Velowegen als möglich.

– Ostermundigen ist überall: Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) macht den Inbegriff der Berner Agglomeration nächste Woche zum Dauerthema. ‹Der Bund› berichtet.

– Politisch ist die Seeuferweg-Debatte abgeschlossen, doch nun beschäftigt sie das Bundesgericht. Die ‹NZZ› berichtet.

– Der Totalunternehmer Losinger Marazzi gibt den ursprünglichen Plan für das Baufeld A des Stadtbasler Erlenmatt-Areals auf. Wie die ‹Basler Zeitung› zitiert, werden «Einkaufsmöglichkeiten entstehen, jedoch kein Einkaufstempel».

– Nach dem Entscheid des Ständerats stimmte gestern auch der Nationalrat für eine zweite Gotthardröhre. Wie die ‹NZZ› berichtet, wurde damit die Alternative fallen gelassen, Autos und Lastwagen während der längeren Schliessung des Tunnels auf die Bahn zu verladen.

– Sanierter Haushalt statt sanierte Häuser: Anfangs der Neunzigerjahre gewährte das Stimmvolk der Berner Stadtverwaltung 10 Millionen Franken zur Förderung günstigen Wohnraums. Wie ‹Der Bund› berichtet, sind Politiker aller Couleur empört, denn zwei Drittel des Geldes landeten in der Stadtkasse.

– Das Stadtzürcher «Nagelhaus» an der Ecke Hohl-/Seebahnstrasse soll für eine verbreiterte Strassenkurve weichen. Die Enteignung des Eigentümers wurde nun vom Verwaltungsgericht bestätigt. Die ‹NZZ› vermutet, dass der Entscheid nun ans Bundesgericht weitergezogen wird.

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