Das Bürogebäude auf dem Novartis Campus von Edouardo Souto de Moura, fertig gestellt 2010 Fotos: skyscrapercity.com

Pritzker-Preis für Souto de Moura

Wie gestern kurz berichtet, erhält der 58-jährige Eduardo Souto de Moura den Pritzker-Preis 2011 für seine «intelligente und ernsthafte Architektur».

Der 58-jährige Eduardo Souto de Moura erhält den Pritzker-Preis 2011, wir haben gestern kurz berichtet: www.hochparterre.ch. Souto de Mouras Architektur sei «nicht offensichtlich, frivol oder pittoresk, sondern voller Intelligenz und Ernsthaftigkeit», zitiert auch der «Tages-Anzeiger» die Begründung der Jury. Nach zahlreichen Wohnbauten realisiere Souto de Moura zunehmend grosse Projekte, schreibt die Zeitung weiter, etwa das Fussballstadion in Braga von 2004. Aktuell plane er ein 20-stöckiges Hochhaus in Porto, wo er geboren wurde und bis heute lebt und arbeitet. Die meisten seiner über 60 Projekte wurden in Portugal realisiert. Auch die Schweiz darf sich eines Souto de Mouras erfreuen, allerdings ist er nicht öffentlich zugänglich: In Basel steht auf dem Novartis-Campus ein Bürobau von ihm.


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- Ein Buch dokumentiert den Brand des Zürcher Zunfthauses zur Zimmerleuten und dessen aufwändigen Wiederaufbau. Genaueres in der NZZ.


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- Der Tages-Anzeiger rezensiert die grosse Man Ray-Retrospektive in Lugano und widmet dem grossen Möbeldesigner Kurt Thut einen Nachruf. Köbi Gantenbein publizierte seinen Nachruf gestern: www.hochparterre.ch


- Die Ikea in Pratteln lässt ihre Kunden in benachbarten Tiefgaragen parken, wenn ihre eigenen Plätze voll sind – damit behebt sie kurzfristig ein Verkehrsproblem, verstösst aber gegen die Parkplatzverordnung. Pratteln diskutiert über den «Zielkonflikt», schreibt die «Basler Zeitung».

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