Stereopostkarte der Phänomena mit dem Bambus-Spielturm als Wahrzeichen der Ausstellung. Fotos: Sammlung Werner Huber

Politische Unterstützung für Phänomena 2.0

Zwei Zürcher Gemeinderäte wollen, dass die Stadt die Neuauflage der ‹Phänomena› unterstützt. Ausserdem: Hochhaus in Malley, Pflegeheim in Steinach, Museen in Basel und Boomhoffnung in den USA.

Normalerweise haben die Zürcher Gemeinderäte Marco Denoth (SP) und Severin Pflüger (FDP) ihr Heu nicht auf der gleichen politischen Bühne. Doch nun spannen die beiden zusammen, wie der ‹Tages-Anzeiger› berichtet: Sie reichten im Stadtparlament, dem Gemeinderat, eine dringliche schriftliche Anfrage ein mit der sie vom Stadtrat Auskunft verlangen, ob und in welcher Form er eine Neuauflage der Ausstellung ‹Phänomena› unterstützen will.

Die erste Phänomena fand 1984 statt. Die ‹Ausstellung über Phänomene und Rates der Umwelt› zog rund 1,3 Millionen Besucherinnen und Besucher ans Zürichhorn. Private Initianten wollen 2023 die ‹Phänomena 2.0› auf der Allmend Brunau organisieren. Die Ausstellung soll Erlebnisse schaffen zu Themen wie Klima, Biodiversität, Energie oder künstliche Intelligenz.

Das Budget beträgt rund 46 Millionen Franken. Nun wollen Marco Denoth und Severin Pflüger vom Stadtrat wissen, ob er bereit ist, den Anlass mit 5 Millionen Franken zu unterstützen und schon jetzt 500’000 Franken springen zu lassen.

 

Weitere Meldungen:

– Mit einer Höhe von 85 Metern und 27 Geschossen wird der Tilia Tower das Quartier Malley in Lausanne dominieren. Kurz vor den Festtagen haben die Architekturbüros Itten + Brechbühl aus Lausanne und 3XN aus Dänemark den zweistufigen Wettbewerb gewonnen. ‹24 heures› stellt den Entwurf heute exklusiv vor.

– «Kein Spital, eher ein Hotel», unter diesem Titel stellt das ‹St. Galler Tagblatt› heute den Neubau des Hauses Ulme vor, ein Pflegeheim für Demenzkranke in Steinach am Bodensee. Im Projekt des Büros Aschwanden Schürer Architekten spielt Ulmenholz eine wichtige Rolle: Als Material für die Fassade und die Sitznischen trägt es zu einer wohnlichen Atmosphäre bei.

– Weil die Museen geschlossen sind, wirft die ‹Basler Zeitung› einen Blick auf die Internetseiten der Basler Museen. Fazit: der Besuch der virtuellen Angebote lohnt sich – von der Fondation Beyeler über das Tinguely-Museum, das Museum für Kulturen, das Naturhistorische Museum bis zum Kunstmuseum.

– Der Wahlsieg Joe Bidens in den USA weckt auch bei der Schweizer Wirtschaft Hoffnungen auf einen Bauboom, schreibt der ‹Tages-Anzeiger›. Mit dem Kauf der amerikanischen Baumaterialfirma Firestone will sich der Zementriese Lafarge-Holcim davon eine Scheibe abschneiden. Firestone macht Isolationen und Membranen für Flachdächer, bei denen der Sanierungsbedarf gross ist.

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