Peter Zumthors Werk, aufgeteilt in fünf Bände, jeder eingefasst in graues Leinen, alle vereint in einem zeichenlosen Kartonschuber. Fotos: Guillaume Musset

Peter Zumthor nachvollziehen

Die «NZZ» rezensiert die Monografie «Peter Zumthor 1985–2013 – Bauten und Projekte». Dank der Werkschau lasse sich der Entstehungsprozess von Zumthors Projekten Punkt für Punkt nachvollziehen.

Die «NZZ» rezensiert heute die im Sommer erschienene Monografie «Peter Zumthor 1985–2013 – Bauten und Projekte»: «Für Zumthors Projekte charakteristisch ist, wie die Überlegungen während des Entstehungsprozesses Punkt für Punkt manifest werden», schreibt die Autorin Claudia Schwartz. Dank der Werkschau lasse sich das nun auf faszinierende Weise nachvollziehen. «Das Verständnis entwickelt sich aus der Binnenperspektive eines Architekten, der sich im besten Sinne auch als Autor versteht. Die Handschrift des Architekten ist omnipräsent in der strengen Auswahl, mittels der sich Pläne, Skizzen und Bilder zur übergreifenden Aussage zusammenfügen – scharfsichtig in Überblick, Detailgenauigkeit und Perspektivwechseln», schreibt Claudia Schwartz weiter und schliesst: «Wer sich in Zukunft ins Werk dieses Architekten einarbeiten will, kommt um die vorliegende Publikation nicht herum.»

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– Kast Kaeppeli Architekten haben sich mit dem Projekt «Klee» im Wettbewerb um den Bau des neuen Schul­hauses im Kleefeld durchgesetzt. Der «Bund» berichtet.

– Um den Güter- vom Personenverkehr zu entflechten, bauen die SBB über der steilen Böschung zum Fluss einen 340 Meter langen Bypass. Ein Baustellenbericht in der «NZZ».

– Jetzt wird die Energiewende konkret, schreibt der «Tages-Anzeiger». Der Nationalrat hat zum ersten Mal die Energiestrategie 2050 beraten.

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