Aloïs Wey, ohne Titel, 1977 oder 1978 (Foto: Kevin Seisdedos, Adn-VdL Collection de l’Art Brut, Lausanne)

Persönliche Kosmogonien

Während in Florida das «teuerste Haus Amerikas» zum Verkauf steht, verspricht ein Investor im bernischen Liebefeld preiswerte Wohnungen. In Lausanne eröffnet derweil eine grosse Art-brut-Schau zum Thema «Architectures». Die Presseschau.


Die zweite thematische Biennale der «Collection de l'art brut» in Lausanne steht unter dem Titel «Architectures». Gezeigt werden Werke von über fünfzig Künstlern, das Spektrum reicht dabei von Adolf Wölfli oder Aloïse Corbaz bis hin zu unbekannten und bislang noch nie ausgestellten Namen. Während eineinhalb Jahren habe man in minutiöser Suche das Inventar der Sammlung durchsucht, sagt Kurator Pascale Marini-Jeanneret in der Westschweizer Zeitung «24heures». Schliesslich habe man die Auswahl auf zwei grosse Gruppen beschränken müssen: «Konstruktionen, die sich an die Wirklichkeit anlehnen, und persönliche Kosmogonien.»

Weitere Meldungen:

– Wie verschiedene internationale Medien melden, steht das «teuerste Haus Amerikas» für 159 Millionen Dollar zum Verkauf. Der Neubau in Florida heisst «Palais Royal», fühlt sich aber dem Schloss Versailles verpflichtet.


– Aufgrund von Ängsten im Quartier verspricht die Investorin HIG für den kompletten Neubau des Lieberfelder Quartiers Thomasweg «explizit ein Drittel preiswerte Wohnungen», meldet «Der Bund».


– Die «NZZ» erläutert einen neue Klasse von Kunststoffen: «Vitrimere» sollen gleichzeitg widerstandsfähig und rezyklierbar sein. (Artikel online nicht verfügbar.)


– Heute um 16 Uhr läuft die Eingabefrist des Investorenwettbewerb für das Fussballstadion auf dem Zürcher Hardturmareal ab. Wer mitmacht, ist geheim, aber der «Tages-Anzeiger» weiss mehr.

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