Das junge Modelabel N2TF aus Oberarth verwendet Pelz – ohne schlechtes Gewissen. Fotos: www.n2tf.com

Pelz erlaubt

Junge Modeschöpfer arbeiten mit Schweizer Pelzen. Die «NZZ» schreibt, warum das Material auch ohne Gewissensbisse getragen werden kann.

Schweizer Modeschöpfer arbeiten mit Pelzen, berichtet die «NZZ». Das Modelabel N2TF präsentiert das Material in allen Farben. Auch die FHNW-Absolventin Anaîs Marti setzte bei ihrer Diplomkollektion auf Pelz. Keine Gewissensbisse? Nein, denn es werden nicht irgendwelche Pelze verwendet, sondern die des Rotfuchses. «Sie stammen nicht aus Pelztierzucht, sondern aus heimischen Wäldern und Wiesen», so die «NZZ». In der Schweiz werden jährlich rund 30'000 Rotfüchse erlegt, um das natürliche Gleichgewicht zu wahren. Statt die Felle ungenutzt zu verbrennen, sollen sie in der Modeindustrie verwendet werden. «Rotfuchs ist der Pelz, den man wohl mit dem besten Gewissen tragen kann», sagt Thomas Aus der Au vom Schweizerischen Pelzfachverband Swiss Fur.

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– Kritik an den Plänen für den Umbau des Heimplatzes in Zürich: «Für Velos hat es keinen Platz – obwohl der Richtplan eine Velo-Hauptroute vorsieht», meldet die «NZZ».


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