Unter anderem soll der Verkehr vom Seedamm in den Rapperswiler Stadttunnel geführt werden. Fotos: Martin Sauter

Opposition gegen Rapperswiler Stadttunnel

Schon lange leidet Rapperswil-Jona unter Staus und stark wachsendem Transitverkehr. Nun kommt ein Entlastungsprojekt, der Stadttunnel, zur Abstimmung, «doch die Opposition ist gross», schreibt die «NZZ».

Schon lange leidet Rapperswil-Jona unter Staus und stark wachsendem Transitverkehr. Nun kommt ein Entlastungsprojekt, der Stadttunnel, zur Abstimmung, «doch die Opposition ist gross», schreibt die «NZZ». Für die IG Mobilität ist das Tunnelprojekt eine Scheinlösung. Das Transitproblem werde nicht gelöst, weil die Tunnels nicht mehr Verkehr bewältigen könnten als die Strasse heute. Die Staus würden an die Ein- und Ausfahrten der Tunnels verlagert, argumentierte IG-Vorsteher Hubert Zeis. Dem widerspricht Stadtrat Walter Domeisen: Es sei zwar richtig, dass die Staus nicht verschwänden. Der Stadttunnel sei aber bewusst so geplant. Er dürfe nicht zu attraktiv werden – sonst gebe es nur Mehrverkehr. «Wir wollen nicht die Autofahrer glücklich machen, sondern die Zentren entlasten», sagt Domeisen in der «NZZ».

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– Keine andere Stadt ist so verkehrsberuhigt wie Bern: Mittlerweile gilt auf 90 Prozent der Quartierstrassen Tempo 30, weiss der «Bund».

– Im Batapark in der Baselländischen Gemeinde Möhlin könnten schon bald die Bagger auffahren. Ein Reportage in der «Basler Zeitung».

– Fünf Monate nach dem Super-GAU in Fukushima sparen die Stadtzürcher weder Energie, noch verzichten sie ganz auf Atomstrom. Ein Bericht im «Tages-Anzeiger».

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