Eines der 21 Projekte: Paulo Mendes da Rocha und MMBB Architekt*innen: SESC 24 Maio, São Paulo, Brasilien, 2017 Fotos: Ana Mello

«Noch verursacht Architektur mehr ökologischen Schaden als Nutzen»

Wer mit Rücksicht auf die Umwelt bauen will, muss sich etwas einfallen lassen, schreibt die «NZZ» über die Schau «Critical Care» am Architekturzentrum Wien.

Die Schau «Critical Care: Architektur für einen Planeten in der Krise» am Architekturzentrum Wien versammelt 21 Beispiele des Sorgetragens in Architektur und Urbanismus sind hier versammelt. «Die Kuratorinnen Angelika Fitz und Elke Krasny haben über drei Jahre zum Care-Begriff in der Architektur geforscht. Das Resultat ist eine Antithese zum blinden Alarmismus, der den ökologischen und sozialen Zustand unserer Erde bedauert, ohne zu handeln». schreibt die «NZZ» und fragt: «Kann Architektur den Planeten also aus der Krise holen?» Noch verursache Architektur mehr ökologischen Schaden als Nutzen. Die Komplexität der Probleme unserer Gegenwart könne leicht zur Überforderung und zum Gefühl von Hilflosigkeit führen. «Doch diese Projekte haben konkrete Antworten auf lokale Problemstellungen gefunden und – zumindest im Kleinen – eine soziale und ökologische Verbesserung erzielt. Sie sind das Resultat jahrelanger interdisziplinärer Zusammenarbeit verschiedenster Interessengemeinschaften», fasst die «NZZ» zusammen.

Weitere Meldungen:

– «Das Bauprojekt Thurgauerstrasse könnte für die künftige Stadtzürcher Baupolitik richtungsweisend werden», schreibt die «NZZ». Doch ein Hickhack im Parlament verhinderte den nächsten Planungsschritt, informiert der «Tages-Anzeiger».

– Die neueste Erweiterung des Zürcher Staatsarchivs der Architekturbüros Architektick vermittelt zwischen Gegensätzen. «Die drei Bauetappen im Irchelpark sind Bunker und Schaufenster zugleich», schreibt die «NZZ».

– «Stadt will mehr Wohnungen im Weyermannshaus»: Das Areal im Westen Berns soll sich laut den Plänen der Stadtregierung von der Gewerbezone zu einem dichtbebauten Stadtgebiet mit hohem Wohnanteil verwandeln. Der «Bund» berichtet.

– «Der Autoverkehr soll gestaut werden»: Der einstige Kreisoberingenieur Ueli Weber verteidigt im «Bund» die Umgestaltung des Autobahnanschlusses Wankdorf gegen Kritik.

– «Nur die richtig Guten überleben»: Warenhäuser haben Zukunft, dafür gibt es international genügend Beispiele. Aber das Geschäft ist hart, schreibt die «NZZ».

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