Nicht alles bewilligen, was gesetzlich möglich wäre

Das Bundesgericht stützt die Verweigerung der Baubewilligung für ein Mehrfamilienhaus beim Klusplatz in Zürich. «Nicht alles, was gesetzlich möglich wäre, muss von der Stadt auch bewilligt werden», schreibt die «NZZ».

Das Bundesgericht stützt die Verweigerung der Baubewilligung für ein Mehrfamilienhaus beim Klusplatz in Zürich. «Nicht alles, was gesetzlich möglich wäre, muss von der Stadt auch bewilligt werden», schreibt die «NZZ». «Sie darf vielmehr verlangen, dass ein Bau – vereinfacht gesagt – auf den Charakter und die besonderen Qualitäten des Quartiers Rücksicht nimmt.» Weil sie diese Bedingungen nicht erfüllt sah, hatte die Stadt den Bau eines Projekts am Zürichberg nicht bewilligt. Die «unproportionierte, unruhige» Fassade ordne sich nicht in die Umgebung mir ihren schlichten Bauten ein, befanden die städtischen Baubehörden. Die Stadt hat nun vom Bundesgericht Recht erhalten. Das kantonale Recht räume den Gemeinden eine «relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit» ein, hält das Urteil fest.

Weitere Meldungen:

- Verschiedene Zeitungen berichten über den Wakkerpreis an Lausanne West, darunter auch die «24 heures». Sie spricht vom Erfolg einer exemplarischen Veränderung. Auch Hochparterre.ch hat berichtet und Chefredaktor Köbi Gantenbein kommentiert die Preisvergabe.

- In den letzten Jahren hat sich in der Türkei eine eigenständige, inzwischen international beachtete Design-Szene gebildet. Nun präsentiert das Museum Marta in Herford in einer spannenden Ausstellung zeitgenössisches Design aus Istanbul, berichtet die «NZZ».

- «Landquart will hoch hinaus», schreibt die «Südostschweiz». Weil in Igis-Landquart kaum mehr Land verfügbar ist, soll westlich des Bahnhofs ein 40 Meter hohes Hochhaus entstehen. Einziehen wird dort das regionale Verwaltungszentrum des Kantons.

- Das Architekturbüro Matti Ragaz Hitz und Landschaftsarchitektur Luzius Saurer gewinnen den Wettbewerb für die Erweiterung und Sanierung der Berner Volksschule Rossfeld. Alle acht eingereichten Projekte sind noch bis 28. Januar 2011 im Schulhaus ausgestellt, meldet der «Bund».

- Die «Basler Zeitung» schreibt über das Wohngefühl im St.-Jakob-Turm in Basel von Herzog & de Meuron. Das Hochhaus verbindet ländliche Weitsicht und städtisches Ambiente, meint einer der Bewohner.

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